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Stadt wartet auf Vertrag für Brückenbau

Die Brücke muss künftig höher sein, damit die Strecke zwischen dem Bahnhof Görlitz und der Grenze elektrifiziert werden kann.

© Pawel Sosnowski/80studio.net

Görlitz. Ob die Blockhausbrücke in den Jahren 2017 und 2018 neu errichtet wird, ist derzeit noch unsicher. Das bestätigte Tiefbauamtsleiter Torsten Tschage jetzt. Alles hänge von einer Vereinbarung mit der Deutschen Bahn ab, die sich an den Mehrkosten für den Brückenbau beteiligen soll.

Die Brücke wird höher gelegt als bislang, damit die Strecke zwischen dem Bahnhof Görlitz und der Grenze elektrifiziert werden kann. Grundsätzlich hat die Bahn bei Vor-Ort-Terminen ihr Einverständnis bereits signalisiert, doch gibt es noch keinen Vertrag darüber. Der Brückenbau soll 1,8 Millionen Euro kosten und ein jahrelanges Nadelöhr beseitigen. Die derzeitige Brücke ist so marode, dass sie den Verkehr nicht mehr tragen kann. Deswegen ist die Fahrbahn eingeengt und die Tonnage begrenzt worden.

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Die Höherlegung der Brücke um einen halben Meter ist ein Kompromiss zwischen der Bahn und der Stadt. Die Bahn hätte die Brücke gern noch etwas höhergelegt, um mehr Baufreiheit für die Elektrifizierung zu haben. Die Stadt aber musste darauf achten, dass das Erdgeschoss von Anrainerhäusern wie der Seniorenresidenz oder dem Blockhaus von der höhergelegten Brücke nicht vollständig verdeckt wird. (SZ/sb)