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Hoyerswerda

Stadt weist Kritik an Grundstückspreis ab

Hoyerswerda verkauft den Quadratmeter für 10 Euro.  Es geht hier um Rohbauland.   

So in etwa wird das neuer Wohngebiet an der Hufelandstraße in Hoyerswerda in Zukunft wohl mal aussehen. © Fotomontage: Susann Metasch

Hoyerswerda. Das geplante Baugebiet an der Hufelandstraße ist auch weiterhin Thema im Stadtrat. In der jüngsten Sitzung erkundigte sich in der Einwohnerfragestunde Detlef Degner, warum der Kaufpreis mit rund 10 Euro je Quadratmeter so niedrig sei. Dietmar Wolf, Fachbereichsleiter Bau, antwortete, dass das nicht zu niedrig sei, da es sich um Rohbauland handele. Die Projektentwickler haben ja erst die komplette Erschließung zu stemmen, was wiederum zu einer Verteuerung des Grundstückspreises führt, der dann wiederum dem marktüblichen Grundstückswert für Bauland entspricht. Die Stadt handele dabei nach Vorschrift, zumal es ein entsprechendes Verkehrswertgutachten gibt.

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Sabine Baer von der Bürgerinitiative „Bebauung“ nahm diese Aussage zur Kenntnis, wies aber darauf hin, dass das doch erheblich von Durchschnittswerten abweiche. Woraufhin Oberbürgermeister Stefan Skora nochmals darauf hinwies, dass die Stadt Grundstücke nicht unter Wert verkaufe. Man halte sich an die gesetzlichen Regularien. Die Bürgerinitiative hat das Geschehen auf dem Areal offenbar gut im Blick. So wurde auch ein Vermesser auf dem Gelände gesichtet. Seitens der Stadt konnte man aber auch nur vermuten, dass der für den Projektentwickler Süba schon unterwegs sei. (US)