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Bautzen

Stadt will Fördergeld fürs Schützenhaus

Der Weißenberger Stadtrat beriet jetzt, ob die Stadt die letzte Chance nutzen soll. Doch erst müssen die Zahlen auf den Tisch. Dann soll entschieden werden.

In Weißenberg hofft man auf Fördergeld fürs Schützenhaus.
In Weißenberg hofft man auf Fördergeld fürs Schützenhaus. © dpa

Weißenberg. Das Thema Schützenhaus stand nicht zum ersten mal auf der Tagesordnung des Stadtrates. Der Ostteil des Gebäudes wurde seit den 80er Jahren nicht mehr angefasst, nur der Gebäudeteil um den Saal saniert. Deshalb besteht jetzt ein Sanierungsbedarf vom Dach bis zum Erdgeschoss. Es werden neue Fenster gebraucht, der Brandschutz muss erneuert werden, die Fassade bröckelt. Hier redet auch noch der Denkmalschutz mit.

Laura Kemnitz, neue Stadträtin und Chefin der Tanzgruppe, würde sich freuen, wenn hier endlich Mittel fließen könnten. Denn gerade die Tanzgruppe nutzt im Obergeschoss mehrere Räume. „Derzeit sind die Bedingungen nicht so gut“, sagt sie und bietet tatkräftige Hilfe an.

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Bevor es jedoch losgehen kann, müssen die Kosten auf den Tisch. Ein Planer aus Wurschen sitzt derzeit daran und will sie zur nächsten Sitzung vorlegen. Dann muss entschieden werden, denn der Projektaufruf im Fördergebiet Heide- und Teichland endet am 13. September. Die Maßnahme würde in die Förderung für öffentlich zugängliche Einrichtungen. Der Höchstzuschuss für Kommunen beträgt 300 000 Euro. Gebaut werden soll sowieso frühestens 2021, wenn die 25 Prozent Eigenmittel im Hauhalt stehen. Die Entscheidung, zum Schützenhaus als Bürgerhaus zu stehen, sei eine politische, sagt Bürgermeister Jürgen Arlt. „Wir wollen es uns leisten.“ Und außerdem: Wo in der Region gibt es noch einen Saal mit 300 Plätzen? Neben Theater, Tanzveranstaltungen oder Fasching, gibt es auch die Veranstaltungen der Schulen.