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Gutachten zur Fährmannstraße

Die Veränderungssperre fällt und Investoren können Kaufangebote abgeben, deshalb soll der Wert der Häuser bestimmt werden.

© Claudia Hübschmann

Von Udo Lemke

Meißen. Am 13. April endet die letzte der Veränderungssperren, mit denen der Stadtrat das Planungsgebiet Fährmannstraße-Triebischufer seit April 2013 belegt hatte. Damit könnten sich einerseits wieder Investoren um das Gebiet bewerben. Was dies betrifft, so gäbe es eine potente Firma, die die zur Sanierung anstehenden Häuser kaufen würde, wie der Meißner Makler Hans Volker Herbold erklärte. Dieser habe Ende vergangenen Jahres das Areal mit dem Baudezernenten Steffen Wackwitz besichtigt.

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Andererseits bedeutet das Ende der Veränderungssperre, dass die Stadtverwaltung Planungen für das Gebiet vorlegen muss. Das hat sie in Form eines städtebaulichen Konzepts getan, das bis auf ein Haus, den kompletten Abriss der Gebäude vorsieht. Dagegen intervenierte die Kreisdenkmalbehörde, stehen doch die um 1880 errichteten gründerzeitlichen Mietshäuser Nummer 1, 2, 3, 6, 7 und 8 an der Fährmannstraße und die Uferstraße Nummer 4 unter Denkmalschutz. Außerdem, so Kreisdenkmalpfleger Andreas Christl, sei der Gebäudebestand nutzbar und mit moderatem Aufwand sanier- und modernisierbar.

Die Stadt Meißen hatte einige Häuser an der Fährmannstraße gekauft und dafür zwischen 250 000 und 270 000 Euro bezahlt. Investoren bieten heute 70 000 Euro für den Bestand. Die Stadtverwaltung hat deshalb ein Gutachten in Auftrag gegeben, mit dem der aktuelle Wert der Gebäude ermittelt werden soll.

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