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Stadt will neue Blitzertechnik kaufen

Das bisherige Blitzerfahrzeug von Radeberg ist schon etwas älter. Ein neues soll her.

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© dpa

Radeberg. Raser in Radeberg werden demnächst mit neuer Technik geblitzt. Im aktuellen Haushalt für dieses und das nächste Jahr hat die Stadt fast 100 000 Euro eingestellt, um das derzeitige, in die Jahre gekommene „Blitzerfahrzeug“ samt ebenfalls nicht mehr taufrischer Technik zu ersetzen.

Welches Fahrzeugmodell den bisherigen dunkelblauen VW dann ersetzen wird, ist bisher noch geheim. Aber, so viel ist schon mal klar, Farbe und Typ dürften sich sicher schnell in Radeberg herumsprechen, so bald die Technik im Einsatz ist ... Während der jüngsten Stadtratssitzung machte Radebergs OB Gerhard Lemm (SPD) dabei noch einmal deutlich, dass es hier ausschließlich darum gehe, die Sicherheit auf den Straßen zu erhöhen. Genau deshalb habe sich Radeberg vor Jahren entschlossen, das Thema Verkehrsüberwachung in die eigenen Hände zu nehmen. Damit könne man flexibler auf aktuelle Probleme und besondere „Raserstrecken“ eingehen, heißt es aus dem Radeberger Rathaus seither.

Mit 112 Sachen durch die Stadt

Und tatsächlich ist beispielsweise auch der neueste stationäre Blitzer an der Badstraße ausdrücklich auf Wunsch von Anwohnern installiert worden, die sich über schlimme Raserei auf dieser Strecke zwischen Innenstadt und Einkaufszentrum EKZ beklagt hatten. Schon nach wenigen Wochen hatte sich bestätigt, dass dieser Wunsch offenbar berechtigt gewesen ist. Immerhin 350-mal hatte der Blitzer allein in den ersten vier Wochen nach seiner „Scharfstellung“ ausgelöst. Und dabei waren auch gleich richtig heftige Temposünder ertappt worden – einer, der mit 91 km/h unterwegs war und ein weiterer mit schier unglaublichem Tempo 112. In der Stadt! (szo/jf)