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Stadt will Pate für verletzten Storch werden

Das Jungtier war beim ersten Ausflug abgestürzt und lebt jetzt in einem Storchenhof.

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© Storchenstation Loburg

Von Annett Heyse

Wilsdruff. Der Unglücksvogel, der Jungstorch vom Schornstein am Kleinbahnhof, soll nun aus dem Rathaus finanzielle Unterstützung bekommen. „Sehr gern werden wir die Patenschaft für den Bruchpiloten übernehmen“, teilte Bürgermeister Ralf Rother (CDU) in seinem Facebook-Auftritt mit. Außerdem wolle man einen geeigneten Namen für den Adebar finden. Der lebt seit gut einer Woche im Storchenhof Loburg in Sachsen-Anhalt und wird dort zunächst gesund gepflegt.

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Das Jungtier war bei seinem ersten Flugversuch am 6. August gegen ein Dach geflogen und abgestürzt. Aufmerksame Beobachter konnten das verletzte Tier bergen und zunächst in die Wildvogelauffangstation nach Dresden bringen. Bei einer Untersuchung wurde festgestellt, dass der rechte Flügel mehrfach gebrochen war.

Nach einigen Tagen der Ruhe in Dresden konnte der Storch nach Sachen-Anhalt transportiert werden. Dort bleibt er bis auf Weiteres. Möglicherweise muss ein Zoo für den Vogel gefunden werden, sollte er nicht mehr fliegen können. Seinem Geschwisterchen geht es indes gut. Es trainiert fleißig auf dem Wilsdruffer Schornstein für den Abflug nach Afrika.