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Stadt will Schubertstraße sanieren

Die Piste ist in einem solch schlechten Zustand, dass viele Anwohner bereitwillig Ausbaubeiträge zahlen wollen.

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© Lutz Weidler

Von Britta Veltzke

Riesa. Die Franz-Schubert-Straße ist in einem schlechten Zustand. Das weiß die Stadt, das wissen die Anwohner. Seit Jahren gibt es Beschwerden. Wenn es trocken ist, staubt’s, wenn es regnet, bilden sich schlammige Pfützen. Jetzt ist Besserung in Sicht. Der Stadtrat hat am Mittwoch beschlossen, die Straße auszubauen – inklusive Asphaltbahn, Entwässerungsrinne und Straßenbeleuchtung. Zwei Varianten gab es. Das Rathaus hat sich nun für die etwas teurere Variante eins entschieden: 237 000 Euro kostet das Vorhaben insgesamt. Wann der Ausbau der 230 Meter langen Straße startet, ist laut Rathaussprecher Uwe Päsler jedoch noch nicht klar.

Wegen des desolaten Zustandes ihrer Straße hatten sich die Anwohner im Sommer 2016 mit einer Unterschriftenaktion an die Stadtverwaltung gewandt – und auch um eine Kalkulation der Ausbaubeiträge gebeten. Dies ist ein vergleichsweise ungewöhnlicher Vorgang. Die Stadt hat es schon häufig erlebt, dass Anwohner einen Straßenausbau abgelehnt haben, als sie von der Kostenbeteiligung hörten. An der Franz-Schubert-Straße haben laut Stadtverwaltung bereits 15 von 21 Grundstückseigentümern „ausdrücklich zugestimmt“, die Kosten mitzutragen. Der endgültige Straßenausbaubeitrag wird allerdings erst nach Fertigstellung ermittelt.