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Stadtchef sieht Strehla in „totem Dreieck“

Jörg Jeromin kritisiert, dass die Region zwischen Riesa, Oschatz und Torgau auf Landesebene keine Lobby hat.

© SZ-Archiv/Lutz Weidler

Strehla. Wird die Gegend zwischen Riesa, Oschatz und Torgau abgehängt? Zumindest hat sie auf Ebene der Landesregierung keine Fürsprecher, findet der Strehlaer Bürgermeister Jörg Jeromin (FWG). „Es wird viel über Braunkohle um Leipzig und vor allem in der Lausitz gesprochen und Verflechtungen mit Brandenburg“, so Jeromin im Stadtrat. „Der Landkreis Nordsachen, insbesondere das Dreieck zwischen den drei Städten wird immer mehr aus den Augen verloren.“ – Jeromin äußerte die Kritik in der Stadtratsdebatte zum Regionalplan. In diesem wird die räumliche Entwicklung der Region für die nächsten etwa zehn Jahre maßgeblich bestimmt. Derzeit wird der Plan fortgeschrieben. Strehla strebt die Einstufung als Grundzentrum in dem Plan an. Da mehrere Nachbargemeinden (Riesa, Oschatz, Belgern, Dahlen) schon als zentrale Orte geführt werden, stehen Strehlas Chancen schlecht. Die Stadt wird mit ihrer Stellungnahme zum Regionalplan-Entwurf dennoch um ihre Einstufung als Grundzentrum werben, hat der Stadtrat beschlossen. Die Stadt will mit ihrer Infrastruktur und der Bedeutung Strehlas für nordsächsische Nachbarorte argumentieren. (SZ/ewe)

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