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Stadtelternrat für Meißen geplant

Die neue Plattform soll sich künftig für bessere Kitas und Schulen einsetzen. Doch sie braucht Hilfe.

Symbolfoto
Symbolfoto © Archiv: Claudia Hübschmann

Von Sophie Förster

Meißen. Der Elternratsvorsitzende der Questenberg-Grundschule Andreas Winter, die Elternvertreterin Anja Richter und der Elternratsvorsitzende der Triebischtal-Oberschule Sven Auerswald haben jetzt ihr Projekt „Stadtelternrat“ den Stadträten vorgestellt. Ziel ist es, in Zukunft zwischen Eltern und der Stadt sowie den Trägern aller Kitas, Kindergärten und Schulen in Meißen zu vermitteln.

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Es kommt vor allem darauf an: Häuser und Wohnungen optisch aufzuwerten. Nur ein Makler hat dafür das nötige Netzwerk.

Auslöser für die Initiative waren die jüngsten Berichte über den akuten Personalmangel in Kitas und auch Schulen. Dies sei ein Problem, das gern ausgesessen und vergessen werde, so Andreas Winter. Deshalb hätten die drei Eltern beschlossen, das Problem selbst in die Hand zu nehmen und sich Gehör bei der Stadt zu verschaffen. Ein einzelner Elternsprecher könne nicht viel ausrichten, doch sie möchten ihre Kräfte bündeln und der Stadt auf Augenhöhe begegnen.

Der geplante Stadtelternrat soll als Vermittler, Mediator sowie Informant agieren und Eltern in einer transparenten Kommunikation mit der Stadt unterstützen und vertreten. Dabei geht es nicht um Kritik oder Publicity, sondern Mitglieder wollen helfen, Vorgänge zu beschleunigen und zu optimieren, um Meißen noch familienfreundlicher zu gestalten. „Wir möchten keine Politik machen, aber wir wollen die Politik für die Kinder beeinflussen“, so Sven Auerswald.

Gegenüber der SZ begrüßte das Rathaus diesen Vorstoß. Auch Christian Wobst, Leiter eines bereits bestehenden Stadtelternrats in Limbach-Oberfrohna, unterstützt einen solchen Schritt. Bis dato sei viel Luft nach oben und ein Gesetz gebe es diesbezüglich noch nicht.