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Stadtfest-Logo jetzt für jeden Weihnachtsbaum

Radeberg bietet spezielle Christbaumkugeln an. Außerdem hätte sie noch zwei weitere Ideen für den Gabentisch.

© Thorsten Eckert

Von Thomas Drendel

Wie geht's Brüder

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Radeberg. Weihnachten kann kommen. Zumindest aus Sicht der Radeberger Stadtverwaltung. Denn im Bürgerbüro sind soeben Weihnachtsbaumkugeln eingetroffen. Das Besondere an ihnen: Sie sind in den Farben des Radeberger Stadtwappens Gelb, Rot, Blau gehalten. Außerdem funkelt auf ihnen das Jubiläumslogo 800 Jahre Radeberg. „Die Glaskugeln sind sicher ganz besondere Hingucker an jedem Weihnachtsbaum“, sagt Thoralf Gorek, Koordinator für das Stadtfest. 15 Euro kostet ein Set mit drei Kugeln.

Wem noch die Idee für ein passendes Weihnachtsgeschenk fehlt, auch dem hilft die Stadt. „Wir haben in Zusammenarbeit mit dem Künstler Hans-Georg Hoyer aus Großerkmannsdorf eine Serie mit historischen Stadtansichten anfertigen lassen“, sagt der Stadtfestmanager. Dabei handelt es sich um Aufnahmen aus den Jahren um 1900. Sie wurden von Hans-Georg Hoyer aufwendig nachkoloriert. Das Blatt zeigt unter anderem historische Ansichten der Dresdner Straße, des Schlosses Klippenstein, des Bahnhofs und natürlich der Brauerei. Darüber hinaus sind Abbildungen der evangelischen und katholischen Kirche sowie der Realschule und des Krankenhauses zu sehen. „Die Blätter sind mit und ohne Rahmen erhältlich. Die Preise liegen dabei zwischen sieben und 23 Euro.“ Auch an Kinder haben die Rathausmitarbeiter gedacht. Für sie wurde Malkreide angeschafft, ebenfalls mit den drei Stadtfarben. „Das ist vielleicht eher etwas für das Frühjahr, um geeignete Flächen mit einem Farbtupfer zu versehen. Bei den Temperaturen kann sie freilich auch jetzt noch verwendet werden.“ Auch die Malkreide ist im Bürgerbüro zu haben. Sie kostet moderate 1,35 Euro. Weihnachtsbaumkugeln, Stadtansichten und Malkreide werden außer im Bürgerbüro auch auf dem Radeberger Weihnachtsmarkt angeboten. Er findet in diesem Jahr vom 14. bis 16. Dezember statt.

Ist die Stadt Radeberg jetzt unter die Souvenirhändler gegangen, um die Stadtkasse aufzubessern? „Nein, natürlich nicht. Die Produkte werden nahezu zum Herstellungspreis verkauft. Wir machen keinen Gewinn“, sagt Thoralf Gorek. „Für uns ist es wichtig, dass wir mit einigen Produkten schon vor Beginn des Festjahres auf das Ereignis hinweisen.“ Es gehe auch nicht darum, örtlichen Anbietern das Geschäft wegzunehmen. „Sie sind eingeladen, selbst Produkte mit dem Stadtfestlogo anzubieten. Einige werden das auch tun, beispielsweise bei Glas-Kunath wird es Angebote mit der speziellen Gravur geben.“

Nach Angaben des Fest-Koordinators plant die Stadt, Einkaufstüten mit dem Jubiläumslogo herauszubringen. „Dazu sind wir gegenwärtig mit den Händlern im Gespräch. Die Mindestauflage beträgt allerdings 20 000 Stück. Wir müssen sicherstellen, dass die entsprechende Menge uns von den Händlern gegen einen geringen Preis abgenommen wird. Hier hoffen wir noch auf positive Rückmeldungen.“