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Döbeln

Stadtgärtner dünnen Bäume aus

Im Stadtpark haben die Bauhofmitarbeiter die Säge angesetzt. Auch im Wäldchen ist viel passiert.

Mitarbeiter des Bauhofes Hartha verladen Baumverschnitt auf einen Lastwagen. Unter anderem an Bäumen im Stadtpark ist Totholz beseitigt worden. © Frank Korn

Hartha. Es sind ganz normale Pflegearbeiten, und doch sind sie wichtig. Stadtgärtner Andreas Ahnert und seine Kollegen vom Harthaer Bauhof haben am Mittwoch und Donnerstag unter anderem im Stadtpark Bäume verschnitten.

„Die Bauhofmitarbeiter haben im Rahmen der Pflege und Bewirtschaftung das Lichtraumprofil freigeschnitten sowie Totholz beseitigt“, präzisierte Bauamtsleiter Ronald Fischer. Diese Aufgabe sei unabhängig davon zu erledigen, ob die Bäume bei einem Sturm Schaden genommen haben, sagte Fischer. Mit der Beseitigung des Totholzes werde auch Unfällen durch abgebrochene Äste vorgebeugt.

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Auch im Harthaer Stadtwäldchen ist nach dem Wüten von Sturmtief „Eberhard“ im März einiges passiert. „Der Stadtwald ist wieder frei zugänglich. Die beschädigten Bäume wurden entfernt und etwa 3 000 neue gepflanzt“, so der Bauamtsleiter. Allerdings sei aufgrund der Hitze im Juni ein Teil der Bäumchen schon wieder eingegangen. Das Wäldchen gehört zu den 21 Hektar Wald, den die Stadt Hartha besitzt. Für den hat die obere Forstbehörde die Bewirtschaftung übernommen. Die umfasst die Planung, Vorbereitung, Organisation, Leitung und Überwachung sämtlicher Forstarbeiten.

Das Stadtwäldchen ist bei Spaziergängern und Sporttreibenden stets beliebt gewesen. Nach den Schäden, die Orkantief „Friederike“ und der Sturm in diesem Jahr hinterlassen haben, wird es wohl eine Weile brauchen, bis wieder so etwas wie ein Wohlfühlfaktor entsteht, (mit je)