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Bautzen

Hilfsaktion für Bautzens Gastronomie

Zwei Stadträtinnen haben schon mehr als 1.500 Euro Spenden gesammelt. Davon profitieren nicht nur Restaurants, Bars und Kneipen - sondern auch Gäste.

Die Stadträtinnen Monika Vetter (l.) und Katja Gerhardi wollen Spenden für Bautzens Gastronomie sammeln - und davon Gutscheine kaufen. Die sollen dann verschenkt werden.
Die Stadträtinnen Monika Vetter (l.) und Katja Gerhardi wollen Spenden für Bautzens Gastronomie sammeln - und davon Gutscheine kaufen. Die sollen dann verschenkt werden. © SZ/Uwe Soeder

Bautzen. Die Aktion ist noch keine 24 Stunden online, da sind schon mehr als 1.500 Euro Spenden zusammengekommen. Das Ziel: Bautzens Gastronomie wieder auf die Sprünge zu helfen. Erst vor Kurzem haben Katja Gerhardi und Monika Vetter, beide CDU-Stadträtinnen, eine Aktion ins Leben gerufen, um Spenden für Bautzens Geschäfte zu sammeln.

Jetzt sind sie noch einmal aktiv geworden. Haben Plakate gestaltet, mit dem Tourismusverein gesprochen – und E-Mails nach Lüneburg geschrieben. Denn dort gibt es bereits eine ähnliche Spendenaktion.

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Auch dieses Mal läuft die Hilfe über die Internet-Plattform Betterplace.me. Unter dem Motto „Bautzen is(s)t solidarisch“ kann jedermann für die lokale Gastronomie spenden. Der Tourismusverein kauft von dem gesammelten Geld Gutscheine in den hiesigen Restaurants, Bars oder Cafés.

Gutscheine werden an Corona-Helfer verschenkt

Für die Lokale soll der Gutschein-Verkauf ein kleiner finanzieller Vorschuss sein. Wenn sie wieder öffnen, sollen auf diese Weise zudem die Leute in die Gaststätten, Cafés und Bars gelockt werden. 

Die Aktion soll aber nicht nur den Gastronomen helfen – sondern den Bautzenern auch ermöglichen, Danke zu sagen. Und zwar all jenen, deren Berufe von der Corona-Krise besonders betroffen sind. Und die Aktion soll eine kleine Aufmerksamkeit sein für diejenigen, die gerade in einer schwierigen Lage sind. Denn: Die erworbenen Gutscheine werden an Corona-Helfer und Bedürftige verschenkt.

Bautzener können Lieblingslokal helfen

„Es soll es einen Stichtag geben“, sagt Monika Vetter. Dann soll eine erste Charge Gutscheine gekauft werden, wohl in Höhe von jeweils etwa 20 Euro. „Die wollen wir in das Krankenhaus geben“, erklärt Monika Vetter, „an Ärzte und Pflegepersonal.“ Aber auch Supermarkt-Kassierer sollen Gutscheine bekommen. „Die mussten viel aushalten“, erklärt Katja Gerhardi, „und mussten bei gefühlt höherem Ansteckungsrisiko in der Anfangszeit weiter arbeiten gehen.“

Auch die Bautzener sind gefragt, sie dürfen Vorschläge machen. Welche Familie ist gerade besonders gebeutelt, hätte eine Freude verdient? Und wer vor allem sein Lieblingslokal unterstützen möchte, kann das ebenfalls mitteilen. 

Die Stadträte sind auch aufgerufen worden zu spenden. Einige überwiesen ihr Sitzungsgeld, andere noch mehr. Unter den Spendern ist auch der Oberbürgermeister.

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Gastronomen, die teilnehmen wollen, können sich per E-Mail melden. Auch Vorschläge, wer die Gutscheine bekommen soll, werden auf diesem Weg entgegen genommen: [email protected]

Die Spendenaktion ist hier zu finden.


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