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Freital

Stadtrat berät erneut über Bundesbehörde

Es geht im Planungskosten für die Ansiedlung der Informationstechniker in Freital. Zuletzt hatte es daran heftige Kritik gegeben.

Der Freitaler Stadtrat berät in seiner Sitzung am 7. Mai über eine teure Angelegenheit.
Der Freitaler Stadtrat berät in seiner Sitzung am 7. Mai über eine teure Angelegenheit. © Andreas Weihs

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) will sich in der Freitaler Hüttenstraße einmieten. Zuvor jedoch muss das Gebäude umgebaut und erweitert werden. Der Stadtrat soll nun zunächst über die Ausgabe für die Planungskosten entscheiden. Es geht um rund 680.000 Euro. Insgesamt soll es etwa 5,5 Millionen Euro kosten, das Objekt herzurichten. Vor allem gibt es hohe Anforderungen an Technik und Sicherheit. 

Zuletzt hatte es in der Stadtratssitzung im April Kritik an dem Projekt gegeben. Die Abgeordneten mehrerer Parteien befürchten vor allem, dass die hohen Investitionskosten sich nicht innerhalb von fünf Jahren über die Miete amortisieren. So lange möchten die BSI-Beamten in der Hüttenstraße bleiben, bevor sie in einen eigenen Neubau umziehen. 

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Zudem soll der Stadtrat in seiner Sitzung am 7. Mai über den Kauf des alten Potschappler Pfarrhauses beraten. Das Gebäude samt Grundstück wird für die Erweiterung der Lessingschule gebraucht. Auf der Tagesordnung steht auch ein Beschluss zum Neubau der Feuerwache Döhlen. Es geht um einen Realisierungswettbewerb, für den Geld zur Verfügung gestellt werden soll. Die Ratssitzung findet dieses Mal wieder im Kulturhaus, Lutherstraße, statt. Nur dort können die derzeitigen Abstandsregeln wegen der Corona-Pandemie gewährleistet werden. Beginn der Sitzung ist 18.15 Uhr. Alle Gäste müssen sich in eine Liste eintragen, damit eventuelle Infektionsketten nachvollzogen werden können.  

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