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Stadtrat ist einig über Synagoge

Ab 2019 gibt es das Kulturforum in der Synagoge. Was dort stattfindet, ist nicht abschließend geklärt.

© Pawel Sosnowski

Der Stadtrat hat gestern mit großer Mehrheit das Betriebskonzept für das „Kulturforum Görlitzer Synagoge“ beschlossen. Nach der Sanierung des nationalen Denkmals auf der Otto-Müller-Straße rechnet die Stadt damit, dass ab 2019 die Synagoge für Veranstaltungen zur Verfügung steht. Über das Konzept war jahrelang in der Stadt mit beteiligten Seiten, wie dem Förderkreis Görlitzer Synagoge, gesprochen worden. Erst Mitte September hatten nochmals Experten auf einer Tagung Vorschläge unterbreitet, wie die Stadt mit der Synagoge umgehen soll.

Das Konzept sieht nun eine breite Nutzung vor. So soll der nachwachsenden Generation mithilfe der Synagoge Einsichten zu Themen wie verschiedene Religionen, Antisemitismus und Toleranz vermittelt werden. Zugleich soll die Synagoge auch Ort für kulturelle und gesellschaftliche Veranstaltungen, Workshops und Tagungen sein. Weiter sieht das Konzept vor, dass der städtische Kulturservice das Kulturforum betreiben wird. Dafür erhöht das Rathaus ab 2019 den Zuschuss an den Kulturservice um 86 000 Euro. Die von vielen geforderte Liste von Veranstaltungen, die auf keinen Fall in der Synagoge stattfinden sollen, enthält das Betriebskonzept nicht. (SZ)

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