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Städtebahn braucht Lokführer

Bis 31. August werden auf einer Bahnstrecke Busse eingesetzt, weil der Personalbestand nicht ausreicht. Dagegen startet man im August einen Lehrgang.

© Symbolfoto: Thorsten Eckert

Dresden/Kamenz. Ab Montag, den 23. Juli, bis voraussichtlich 31. August werden die Züge der Städtebahn Sachsen auf dem Abschnitt zwischen Sebnitz und Neustadt durch Busse ersetzt. Grund ist der aktuelle Mangel an Lokführern, der es dem Unternehmen, das auch die Strecken von Dresden nach Königsbrück und Kamenz betreibt, nicht ermöglicht, alle Fahrten entsprechend des Fahrplans anzubieten. Die mit dem Verkehrsverbund Oberelbe (VVO) abgestimmten Gegenmaßnahmen können wohl erst ab September Wirkung zeigen, teilt Geschäftsführer Torsten Sewerin mit.

Der Personalbestand der Lokführer wird bis dahin übergangsweise mit Fremdpersonal besetzt, welche aktuell auf Zugleitbetrieb, dem Betriebsverfahren auf den Strecken der SBS, geschult werden. Vier weitere Lokführer befinden sich in der praktischen Fahrausbildung, sodass nach bestandener Prüfung im September der eigene Personalbestand vollzählig ist. Um zukünftig bei den Lokführern der SBS Personalreserven zu schaffen, beginnt in der ersten Augustwoche 2018 ein Lehrgang beim „VDEF Dresden“. Aktuell haben sich 10 Bewerber eingetragen. Die von der Städtebahn Sachsen initiierte Maßnahme endet im Mai 2019. Severin: „Bewerber, welche Interesse an dem Berufsbild Lokführer haben, können sich gerne bei uns melden.“ Fünf Lehrgangsplätze stünden noch zur Verfügung, heißt es ausdrücklich. (SZ)

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