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Städtebahn fährt immer noch nicht

Neustadt/Sebnitz. Kunden der Städtebahn wird es kaum überraschen: Zwischen Neustadt und Sebnitz wird auch weiterhin kein Zug verkehren. Eigentlich sollte der Schienenersatzverkehr ab 1. November beendet werden, jetzt ist vom 8. Dezember die Rede.

Neustadt/Sebnitz. Kunden der Städtebahn wird es kaum überraschen: Zwischen Neustadt und Sebnitz wird auch weiterhin kein Zug verkehren. Eigentlich sollte der Schienenersatzverkehr ab 1. November beendet werden, jetzt ist vom 8. Dezember die Rede. So überrascht wie die Pendler war auch der Verkehrsverbund Oberelbe. Dieser erfuhr erst sehr kurzfristig, dass die Züge noch länger ausfallen. „Vor diesem Hintergrund schwindet das Vertrauen. Wir erwarten, dass die Städtebahn ihre Zusagen einhält und zum planmäßigen Betrieb zurückkehrt“, sagt VVO-Sprecher Christian Schlemper. Immer, wenn die Städtebahn den Schienenersatzverkehr verlängerte – was zuletzt häufig der Fall war – war Personalmangel der Grund. Das Bahnunternehmen schafft es nicht, genügend Lokführer bereitzustellen. Da der Abschnitt Neustadt – Sebnitz als der am wenigsten nachgefragte gilt, werden vor allem hier Lokführer eingespart. Stattdessen fahren Busse oder Großraumtaxen. Noch bis zum 30. November können Inhaber einer Abo-Monatskarte oder eines Jobtickets der Tarifzonen Pirna, Bad Gottleuba, Bad Schandau, Neustadt oder Altenberg eine Entschädigung in Höhe von 50 Euro in Anspruch nehmen. Der Verkehrsverbund entnimmt das Geld aus den Strafzahlungen, die die Städtebahn an den VVO entrichten muss. (SZ/nr)

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