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Stahl-Andy hat einen neuen Besitzer

Kurz vor Auktionsende ging noch ein Gebot ein: Genau 501 Euro bringt die Skulptur für einen guten Zweck ein – und bleibt voraussichtlich in Riesa.

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© Archiv/Lutz Weidler

Riesa. Der Stahl-Andy bleibt in der Stahlstadt: So sieht es nach dem Abschluss der vierwöchigen Auktion zugunsten des Riesaer Kinderschutzbunds aus. Am letzten Abend vor Auktionsende war um 18.20 Uhr per Fax noch ein Gebot in der Riesaer SZ-Redaktion für die von Andy Borg geschaffene Skulptur eingegangen: Mehr als 500 Euro bot das Riesaer Unternehmen Elektro-Industriemontagen (Elimo) für den Stahl-Andy. Weil das zweithöchste Gebot – von einer Riesaer Privatperson – bei 500 Euro lag, geht die lebensgroße Figur jetzt für 501 Euro über den Ladentisch.

Fast sieben Jahre lang stand der Stahl-Andy vor der Arena. Die SZ wird den Umzug zu seinem neuen Heim begleiten – und beim Kinderschutzbund nachfragen, was sich mit dem Geld Gutes anstellen lässt. Die Auktion war von der Arena-Betreibergesellschaft FVG gemeinsam mit der SZ auf die Beine gestellt worden. Der Hintergedanke: Der Stahl-Andy soll nicht im Depot schlummern, nachdem ein neues Kunstwerk seinen Platz eingenommen hat. Der Künstler selbst war mit der Idee einverstanden, wie er im SZ-Interview erklärte. (SZ/csf)