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Stahlstele für Paußnitz

In Paußnitz werden Besucher jetzt von einem metallenen Hingucker begrüßt. Er erinnert an ein Stück Ortsgeschichte.

© privat

Von Antje Steglich

Strehla. Paußnitz macht auf sich aufmerksam: Am Ortseingang aus Richtung Schirmenitz steht seit wenigen Tagen eine Stahltafel neben der Dorfstraße. Ausgeschnitten sind ein Zwölfeck und rundherum angeordnete Symbole. Eingeweihte wissen: Das ist eine Abbildung des sogenannten magischen Rings von Paußnitz. Das mittelalterliche Schmuckstück war 1898 von einem Gutsbesitzer im Ort zufällig bei Erdarbeiten entdeckt worden, dann bis 2001 in einem Museumsarchiv verschollen. 2004 wurden die Symbole und damit die Ring-Inschrift entschlüsselt, was damals überregional Schlagzeilen machte.

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Vorbereitung fürs Ortsjubiläum

Dass das Schmuckstück jetzt stilisiert auf der Stahltafel auftaucht, geht auf eine Idee von Stefan Müller-Bahlmann zurück. Der Paußnitzer betreibt im Dorf ein kleines Fahrradmuseum und will Paußnitz bekannter machen. Die Stahltafel, von der demnächst noch ein Exemplar am Ortsausgang Richtung Lößnig aufgestellt werden soll, hat die Riesaer Firma Rime gesponsert. Im Ort soll künftig außerdem eine Infotafel zum Ring aufgestellt werden. All das dient auch der Vorbereitung des großen Ortsjubiläums: Paußnitz will im Jahr 2019 seine 900-jährige Ersterwähnung feiern. (SZ/ewe)