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Stahlzylinder verursacht Stau auf A4

Am Dienstagnachmittag kommt es in Dresden auf der Autobahn A4 zu einem schwerwiegenden Verkehrsunfall.

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© Roland Halkasch

Dresden. Am Dienstag-Nachmittag kommt es auf der Autobahn A4 zu einem kuriosen Verkehrsunfall. In Höhe der Anschlussstelle Dresden-Wilder Mann muss der Fahrer eines polnischen Sattelzugs verkehrsbedingt bremsen.

Der verlorene Stahlzylinder auf der A4

Der Laster mit der verlorenen Fracht.
Der Laster mit der verlorenen Fracht.
Der Stahlzylinder auf der Fahrbahn.
Der Stahlzylinder auf der Fahrbahn.
Der Stahlzylinder walzte durch die Plane ins Freie.
Der Stahlzylinder walzte durch die Plane ins Freie.
Der demolierte Auflieger und drei verrutschte Stahlträger.
Der demolierte Auflieger und drei verrutschte Stahlträger.
Die Stahlträger drückten sich in die Rückwand der Fahrerkabine.
Die Stahlträger drückten sich in die Rückwand der Fahrerkabine.
Ein Kran kommt zum Einsatz.
Ein Kran kommt zum Einsatz.
Die Stahlträger an der langen Leine.
Die Stahlträger an der langen Leine.
Stahlkrisen-Interventionsteam bei der Arbeit
Stahlkrisen-Interventionsteam bei der Arbeit
Durch den Unfall und die anschließende Bergung staute sich der Verkehr auf der A4 an der Anschlussstelle Wilder Mann bis zu 20 Kilometer in Richtung Chemnitz.
Durch den Unfall und die anschließende Bergung staute sich der Verkehr auf der A4 an der Anschlussstelle Wilder Mann bis zu 20 Kilometer in Richtung Chemnitz.

Dabei löst sich ein 15 Tonnen schwerer Stahlzylinder auf der Ladefläche des Aufliegers, bricht durch die Seitenplane und fällt auf die Fahrbahn. Dort bleibt die dicke Walze ungerührt auf dem mittleren Fahrstreifen liegen.

Drei ebenfalls geladene Stahlträger rutschen bei dem Bremsmanöver nach vorn und durchschlagen die Rückwand des Fahrerhauses des Mercedes-Benz Actros.

Der Fahrer kommt mit dem Schrecken davon und verständigt die Polizei. Die Beamten fordern einen Kranwagen an, der das verlorene Metall birgt. Ersten Schätzungen zufolge könnte ein Schaden von bis zu 100 000 Euro entstanden sein.

Wegen des Unfalls wurde der Verkehr auf der linken Fahrspur vorbeigeführt. Es bildete sich ein über 20 Kilometer langer Stau in Richtung Chemnitz.