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Stammt der Mörder aus dem Rotlichtmilieu?

Im Fall der getöteten Prostituierten Ramona D. gibt es laut Staatsanwaltschaft noch keinen Tatverdächtigen.

Im Fall der getöteten Prostituierten Ramona D. gibt es laut Staatsanwaltschaft noch keinen Tatverdächtigen. Laut Sprecher Jan Hille prüft die Mordkommission derzeit unter anderem, ob ein Zusammenhang mit dem Rotlichtmilieu besteht. Zu weiteren Details will er sich momentan nicht äußern. Die 43-Jährige, die den Künstlernamen Sandra führte, war vergangene Woche in ihrer Arbeitswohnung in der Micktner Straße erstochen worden.

Ihren eigentlichen Wohnsitz soll Ramona D. in Meißen gehabt haben. Auch ihr Freund Mario B. stammt laut seinem Facebook-Profil aus Meißen und soll demnach auch dort leben. Der 34-Jährige, der die Leiche seiner Freundin am frühen Donnerstagmorgen entdeckt hatte, verarbeitet seine Trauer teilweise im Internet.

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Auf seiner Facebook-Seite hat er am Wochenende mehrere Fotos von sich und seiner Freundin veröffentlicht – offensichtlich Urlaubsschnappschüsse am Meer. Er gibt zudem an, seit 2010 die Beziehung mit Ramona D. geführt zu haben. Auch Marcel D., der 26-jährige Sohn des Opfers, trauert via Facebook. „Du hast es sicherlich am wenigsten verdient, so zu enden. Ich hoffe nur, man findet ihn!“, schreibt er. Am Donnerstag hatte die Polizei sowohl die Einraumwohnung als auch die umliegenden Straßen in Mickten auf Spuren untersucht. Dabei waren auch Blutspürhunde zum Einsatz gekommen. (SZ/jr)