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Deutschland & Welt

Starkes Beben erschüttert Tokio

Mit einer Stärke von 6,1 hat Donnerstag ein Erdbeben den Osten Japans erschüttert.

© Oliver Berg/dpa (Symbolbild)

Bei einem starken Erdbeben, das am frühen Donnerstag den Großraum Tokio erschütterte, hat es sich nach Einschätzung von Experten um ein Nachbeben der Katastrophe von 2011 gehandelt. Das berichteten japanische Medien unter Berufung auf die Meteorologische Behörde in Tokio. 2011 hatte ein gewaltiges Seebeben der Stärke 9,0 vor der Küste der nordöstlichen Region Tohoku eine Tsunami-Flutwelle ausgelöst und rund 18.500 Menschen in den Tod gerissen. Im Atomkraftwerk Fukushima kam es zum Super-Gau.

Das Epizentrum hatte vor der Provinz Miyagi etwa 370 Kilometer nordöstlich von Tokio gelegen. Die Erschütterung vom Donnerstag hatte nach neuesten Angaben eine Stärke von 6,1. Die Gefahr eines Tsunamis bestand diesmal nicht.

Das Beben ereignete sich nach Angaben der Meteorologischen Behörde gegen 4.47 Uhr vor der Küste der Tokioter Nachbarprovinz Chiba in einer Tiefe von 36 Kilometern. Medienberichten zufolge brach sich eine 81 Jahre alte Frau beim Sturz das Bein. Berichte über weitere Schäden lagen zunächst nicht vor. Die Nummer Drei der Weltwirtschaft ist eines der am stärksten durch Beben gefährdeten Länder der Welt. (dpa)

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