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Sachsen

Starkregen sorgt für höhere Flusspegel

Sachsens Flüsse leiden unter der Trockenheit. Doch der anhaltende Regen bringt Entspannung - jedoch nur kurzzeitig.

Sachsens Flüsse, wie die Neiße, leiden derzeit unter Niedrigwasser. Heftige Regenfälle sorgen nun für etwas Entspannung.
Sachsens Flüsse, wie die Neiße, leiden derzeit unter Niedrigwasser. Heftige Regenfälle sorgen nun für etwas Entspannung. © Sabine Larbig

Dresden. Ergiebige Niederschläge seit Sonntag haben die lange Niedrigwasser führenden Flüsse und Bäche in Sachsen kurzzeitig gefüllt. Nach Angaben des Landeshochwasserzentrums in Dresden vom Montag kamen im Freistaat innerhalb von 24 Stunden zwischen 30 und mehr als 80 Liter pro Quadratmeter herunter, nur in Nordsachsen waren es 5 bis 30 Liter. 

In St. Egidien-Kuhschnappel und Frankenberg-Altenhain wurden die jeweiligen 24 Stunden-Rekorde überschritten, an der Mulde in Zwönitz (Erzgebirge) galt am Morgen für anderthalb Stunden die Alarmstufe 1.

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Sachens Flüsse führen kurzzeitig mehr Wasser

Da Flüsse und Bäche im Land Niedrigwasser führen und der Regen ergiebig und relativ gleichmäßig über einen längeren Zeitraum fiel, konnte das Wasser gut einsickern, sagte eine Hydrologin. Bereits im Laufe des Montags gingen Pegelstände wieder zurück - bis auf den Mulde-Unterlauf, wo die Welle noch durchlief.

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Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes sind in den nächsten Tagen weitere kräftige Schauer und Gewitter unterwegs. "Nur der Donnerstag wird aus jetziger Sicht niederschlagsfrei", sagte ein Meteorologe und sprach in Bezug auf das Wetter von einem "Anflug von Herbst". Die Hydrologen gehen von einem neuerlichen Anschwellen von Flüssen und Bächen in betroffenen Regionen aus. "Die Wahrscheinlichkeit, dass die Alarmstufe 1 erreicht wird, ist aber gering." (dpa)

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