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Hoyerswerda

Start bei Para-Leichtathletik-Meisterschaft

Vor zehn Jahren hat der heute 45-jährige Hoyerswerdaer Andreas Herwig mit dem Laufsport begonnen.

Andreas Herwig (mit hellgrüner Kopfbedeckung) hat vor zehn Jahren mit dem Laufsport begonnen. Morgen bestreitet er einen hochkarätigen Wettkampf.
Andreas Herwig (mit hellgrüner Kopfbedeckung) hat vor zehn Jahren mit dem Laufsport begonnen. Morgen bestreitet er einen hochkarätigen Wettkampf. © Foto: Werner Müller

Von Werner Müller

Hoyerswerda. Der 45-jährige Behindertensportler Andreas Herwig nimmt am Samstag an der Internationalen Deutschen Meisterschaft der Para-Leichtathletik und im Winterwurf in Erfurt teil. Er tritt um 17.45 Uhr zur 3.000-Meter-Stecke an und geht für den SC Hoyerswerda an den Start. Die persönliche Bestleistung von Andreas Herwig auf dieser Strecke liegt bei 12:30 Minuten.

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Seit 2010 läuft der 45-Jährige in der Laufgruppe „Hoywoy-Elsterflitzer“ der Lausitzer Werkstätten. Er selbst arbeitet in der Außenstelle der Lausitzer Werkstätten bei Ludwig Leuchten in Bergen. Als im Jahre 2010 ein Staffellauf zwischen den Partnerstädten Cottbus und Jelenia Gora stattfand, war auch die Laufgruppe „Hoywoy-Elsterflitzer“ mit dabei. Laufgruppen-Chef Siegfried Buttler fragte bei Andreas Herwig an, ob er den Staffellauf mit dem Fotoapparat begleiten möchte. Andreas Herwig sagte zu und begleitete den Staffellauf per Fahrrad und mit einem Fotoapparat. Das gefiel ihm sehr gut und weckte seine Lust, selbst aktiv beim Laufen dabei zu sein. Er begann mit dem Training und lief vier Kilometer. Danach entscheid er sich, weiter zu laufen. Er wollte die 10 Kilometer schaffen. Im Herbst 2010 hatte er dann seine Wettkampfpremiere. Beim Dresdener Morgenpostlauf bewältigte er die 10 Kilometer in weniger als einer Stunde und holte sich gleich Gold. Das machte Mut zum Weitermachen.

Das seither gewonnene Leistungsvermögen versetzt Andreas Herwig in die Lage, bei einer Internationalen Deutschen Hallen-Meisterschaft in der Para-Leichtathletik an den Start zu gehen. Er wird dabei von Siegfried Buttler, seinen Eltern und Freunden nach Erfurt begleitet.