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Start für neue Familienkarte

Mit dem Pass bekommen Eltern und Kinder Ermäßigungen in Freital – bei rund 40 Anbietern.

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© dpa

Freital. Ab diesem Freitag, 1. Juli, ist die angekündigte Rabattkarte für Familien gültig. In den vergangenen Wochen hat das Rathaus an alle Freitaler Haushalte mit Kindern – rund 4240 an der Zahl – die Plastikkarte verschickt. Nun können die konkreten Angebote auch genutzt werden.

Mit der Plastikkarte haben die Familien einen Flyer mit abtrennbaren Coupons erhalten. Auf diesen Coupons stehen, ähnlich wie bei einem Gutscheinheft, die konkreten Angebote für die Karteninhaber. Damit soll der Familienpass, den in ähnlicher Form zum Beispiel schon in Bamberg, Erfurt und Forchheim gibt, bekannt gemacht werden. Gültig ist er erst einmal ein Jahr, dann will die Stadt überprüfen, wie es läuft. 2017 werden die Familienpässe dann nicht mehr verschickt, sondern müssen in den Rathäusern abgeholt werden. Anspruch haben Eltern und Alleinerziehende mit einem Kind oder mehreren im Haushalt lebenden Kindern bis zum 18. Lebensjahr mit Hauptwohnsitz in Freital.

Im Dezember hatte der Stadtrat der Einführung des Familienpasses zugestimmt. Seitdem wurde nach Partnern gesucht, die mitmachen. Vereine, Verbände, Unternehmen oder Veranstalter können Rabatte, Aktionen und Veranstaltungen zusammenstellen, die dann mit der Familiencard eingelöst werden können. Die Anbieter bestimmen selbst, wie das Angebot aussieht.

Jetzt machen 40 Anbieter mit – neben dem Hains, dem Kulturhaus und dem Windbergfest auch die Spielbühne, das Umweltzentrum Freital, Schloss Burgk, einige Kirchen, der Verkehrsverbund, das Familienzentrum Regenbogen, mehrere Museen und Restaurants. Die Anbieter werden über einen Aufkleber an der Scheibe erkennbar sein.

Mit dem Familienpass will die Stadt die Angebote für Familien übersichtlicher machen. Der Familienpass „Carli“ – benannt nach dem ersten Freitaler Oberbürgermeister, Carl Wedderkopf und dem Freiherr Dathe von Burgk – ist einkommensunabhängig und für die Freitaler kostenlos. Die Anbieter könnten profitieren, weil sie mehr Zulauf bekommen.

Die Freitaler Stadtverwaltung rechnet mit Startkosten von etwa 21 000 Euro. Die wurden unter anderem für den Druck und die Verteilung der Pässe und der Gutscheinflyer fällig. Außerdem wird eine Internetseite eingerichtet, auf der die Familien-Angebote ständig aktualisiert werden sollen. In den Folgejahren rechnet die Stadt mit laufenden Kosten von 12 500 Euro jährlich. Zum Start des Angebots soll an diesem Freitag auch die Internetseite www.carli-card.de freigeschaltet werden. Dort kann man sich über die Angebote des Familienpasses informieren. (SZ/win/sca)