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Startplätze in Sekunden vergeben

Das Enduro-Rennen an der Knorpelschänke in Feldschlößchen wird immer beliebter. Bei der Anmeldung gab es so viel Zugriffe wie noch nie.

© Olaf Berndt

Von Thomas Drendel

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Feldschlößchen. Diesmal waren die Startplätze noch schneller weg, als in den Jahren zuvor. „Es hat nur eine Minute gedauert, dann war nichts mehr zu machen“, sagt Johannes Baumgärtel vom Organisatorenteam des Knorpelschänken-Enduros. „Einmal lag das an der tollen Technik. Denn diesmal ist der Server nicht wie in den vergangenen Jahren wegen des Ansturms zusammengebrochen. Er hat durchgehalten, es gab keine Fehlermeldung.“ Außerdem war die Zahl der Interessenten so große wie noch nie. „Wir haben 600 Zugriffe in der kurzen Zeit registriert. Da geht es schnell, dass die Plätze weg sind.“

Punkt 20 Uhr hatten die Veranstalter die Anmeldeformulare für das Expertenrennen, das Rennen für die Hobbyfahrer und die drei Läufe für den Nachwuchs freigeschaltet. Bei den Erwachsenen waren in beiden Wettbewerben je 60 Plätze zu vergeben. Bei den Bambinis, den Kindern und den Jugendlichen, sind es je zehn Plätze. „Hier haben wir ja das Angebot stark ausgeweitet. Erstmals gibt es für den Nachwuchs drei Rennen. Bei den Bambinis bis sieben Jahre und bei den Junioren im Alter bis zwölf Jahren sind noch je zwei Plätze frei.“ Eltern können ihren Spross also noch anmelden. Mitzubringen sind aber Enduromaschinen mit 50 Kubikzentimeter Hubraum beziehungsweise mit 85 Kubikzentimeter. Mittlerweile kommen die Anmeldungen aus ganz Deutschland.“ Der Großteil der Fahrer wohnt zwar in Sachsen. Wir haben aber beispielsweise auch einen Piloten aus Hamburg dabei.

Familiäre Atmosphäre an der Strecke

Weshalb das Knorpelschänken-Enduro in Feldschlößchen so beliebt ist, wissen die Organisatoren recht genau. „Wir bekommen viele Rückmeldungen, meist per E-Mail. Darin werden immer wieder zwei Gründe genannt. Einmal gefällt den Fahrern die Strecke. Die Hindernisse, wie die Fahrt durch das Wasserbecken, unsere schlammige Fangowanne oder die große Rampe mit den meterweiten Sprüngen trifft offenbar den Nerv.“ Nach seinen Worten wird als zweiter Grund die familiäre Atmosphäre genannt. „Das viele Publikum an der Strecke, die Nähe von Fahrerlager und dem Renngeschehen, das ist anderswo nicht überall zu finden.“ Spektakuläre Hindernisse, ein Rundkurs, der gut zu Fuß zu erreichen ist und die Nähe zum Fahrerlager: Das dürften auch die Gründe für die enorme Publikumsresonanz sein. Im vergangenen Jahr kamen rund 1 200 Zuschauer zu dem Event.

In diesem Jahr wird das Rennen am Sonnabend, dem 16. Juni, starten. Um 9.30 Uhr beginnt das erste Training. Ab 12 Uhr gibt es das Rennen der Hobbyfahrer, ab 15 Uhr das der Experten. Dann steigt der dritte Enduro-Wettbewerb in Feldschlößchen. Die Strecke führt wieder durch das Areal der Dr.-Willmar-Schwabesche-Heimstätten-Stiftung. Gestartet wird in der Nähe des Eingangs in die Stiftung in Feldschlößchen per Massenstart.

www.knorpelschaenken-enduro.de