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Startschuss für Priestewitzer Wahl

Seit ein paar Tagen werden Unterstützungsunterschriften für Manuela Gajewi gesammelt. Die Hauptamtsleiterin will am 5. November kandidieren.

© Klaus-Dieter Brühl

Von Catharina Karlshaus

Priestewitz. Nach der Wahl ist vor der Wahl: Schritten die Menschen am Sonntag deutschlandweit zur Urne oder entschieden in Ebersbach zusätzlich über ihr neues Gemeindeoberhaupt, rüsten sich nun auch die Priestewitzer zum Stimmenfang. Am 5. November gilt es für die Gemeinde mit ihren 22 Ortsteilen, einen Bürgermeister oder eine Bürgermeisterin zu bestimmen.

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Die Amtszeit von Susann Frentzen (parteilos) endet nach sieben Jahren am 31. Januar 2018. Bewerber einer Partei oder Einzelkandidaten müssen daher bis zum 9. Oktober um 18 Uhr ihr Interesse beim Gemeindewahlausschuss in der Priestewitzer Verwaltung bekundet haben. Einzelkandidaten benötigen zudem 40 Unterschriften von Einwohnern der Gemeinde, um die Bewerbung zu unterstützen.

Momentan gesammelt werden diese in Priestewitz für Manuela Gajewi. Wie die 49-jährige Verwaltungsfachwirtin auf SZ-Anfrage bestätigt, möchte sie als Parteilose zur Wahl antreten. Die Mutter einer Tochter wohnt in Blattersleben und ist seit 2012 als Hauptamtsleiterin in der Priestewitzer Gemeindeverwaltung tätig.

Ebenso in den Startlöchern steht die CDU. Zwar wolle man sich noch nicht zur möglichen Nominierung eines eigenen Kandidaten äußern, wende sich aber mit einer Umfrage an alle Einwohner. „Seit Montag wird diese an die Haushalte verteilt. Wir wollen wissen, was die Priestewitzer über die Zukunft ihrer Gemeinde denken, welche Probleme sie sehen und welche offenen Wünsche es gibt“, erklärt Sebastian Fischer. Wie der Vorsitzende des CDU-Ortsverbandes betont, sollten durch die anonyme Beantwortung Erkenntnisse zu Themenschwerpunkten gewonnen werden.

Amtsinhaberin Susann Frentzen wollte eine mögliche neuerliche Kandidatur am Dienstag nicht kommentieren.