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Statistik kann spannend sein

Kathrin Krüger-Mlaouhia über die Bevölkerungszahlen der Gemeinden

© Kristin Richter

Manche Kommunen machen es von sich aus, andere müssen darum gebeten werden: die jährliche Bevölkerungsentwicklung öffentlich zu machen. Das ist nämlich keine dröge Zahlenanhäufung, sondern eine Bilanz, aus der sich interessante Schlussfolgerungen ziehen lassen.

Warum schaffte in einem Fünfjahreszeitraum die Gemeinde Thiendorf ein sattes Einwohnerplus von 80, in der Gemeinde Priestewitz ging im gleichen Zeitraum die Bevölkerungsentwicklung um 83 Personen zurück – obwohl zum Beispiel der Arbeitsweg nach Dresden von hier aus auch nicht weit ist?

Warum verlor die Gemeinde Ebersbach 66 Einwohner und die Gemeinde Lampertswalde sogar 75 seit 2013? In der Gemeinde Schönfeld sind es 47 Einwohner weniger.

Was macht die Orte Linz und Bauda attraktiv, dass hier viele Kinder zur Welt kommen? Warum gab es im Fünf-Jahres-Schnitt im Ort Lampertswalde mit 42 einen hohen Einwohnerverlust, ebenso in Naunhof mit 38?

Wieso schaffte Sacka 51 Einwohner mehr seit 2013, Thiendorf 46 und Freitelsdorf immerhin noch elf? Ist das alles nur Zufall? Sicher nicht. Jede Gemeinde ist gut beraten, sich die Statistik genau anzuschauen und die Schlüsse daraus auszuwerten. Es sind immer die Lebensbedingungen, die Zu- oder Wegzug und auch Geburtenzahlen beeinflussen.

Email an Kathrin Krüger-Mlaouhia

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