Merken

Staufalle an der Albertbrücke

Ein technischer Defekt legt die Ampeln lahm. Doch schnelles Handeln zahlt sich aus.

Teilen
Folgen
© Symbolfoto: Rene´ Meinig

Böse Erinnerungen an den Superstau bei der Eröffnung wurden am Freitagvormittag bei Kraftfahrern an der Albertbrücke wach. Gegen halb zehn gibt es am Altstädter Ende eine Überraschung. Die Ampeln fallen komplett aus. Während der Verkehr auf der Hauptstraße zum Sachsenplatz weiter zügig rollt – schließlich wird er nicht durch Rotphasen unterbrochen – stauen sich die Autos am Käthe-Kollwitz-Ufer. Sie müssen eine Lücke abpassen, um weiter zum Terrassenufer fahren zu können. Binnen weniger Minuten steht eine fast einen Kilometer lange Autoschlange.

Die vom Rathaus beauftragten Techniker handeln schnell. Nach kurzer Zeit sind sie vor Ort, suchen den Fehler. Der technische Defekt konnte behoben werden, erklärt Stadtsprecherin Diana Petters. Mittags werden die Ampeln zugeschaltet.

Nach der Eröffnung hat sich der Verkehr eingespielt. Er rollt weitgehend reibungslos über die Albertbrücke. An Wochentagen nutzen über 19 000 Pkw und mehr als 300 Schwerlaster die frisch sanierte Elbquerung. Eng ist es noch am elbabwärts liegenden Rad- und Gehweg. Er ist nur halb so breit, da ein Bauzaun aufgestellt ist. Dort wird das Doppelgeländer montiert. Bis zum Jahresende soll es komplett sein. Dann steht die volle Wegbreite von vier Metern zur Verfügung. (SZ/phi)