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Stauseeunfall: Kind geht es besser

Eine Dreijährige war kurz vor Ostern in den Bautzener Stausee gestürzt. Viele Tage lag sie im Krankenhaus. Nun konnte sie die Klinik verlassen.

© Steffen Unger

Bautzen. Dem dreijährigen Mädchen, das vor Ostern in den Vorstau des Bautzener Stausees gefallen war, geht es wieder besser. Wie Polizeisprecher Thomas Knaup mitteilt, hat das Kind das Krankenhaus mittlerweile verlassen. Der Unglücksfall ereignete sich am Gründonnerstag beim Ausflug einer Kindergartengruppe. Drei Erzieherinnen waren mit 40 Jungen und Mädchen in dem über dem Vorstau gelegenen Wäldchen unterwegs. Als die Betreuer bemerkten, dass zwei Kinder fehlten, machten sie sich auf die Suche. Ein Radfahrer soll die beiden fehlenden Kinder gesehen haben.

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Das Mädchen wurde kurz darauf von einer Erzieherin im Wasser gefunden, der gleichaltrige Junge weinend am Ufer sitzend. Die 59-Jährige sprang sofort ins Wasser, in dem das Kind bewusstlos schwamm. Die Frau rettete das Mädchen und begann sofort mit der Wiederbelebung. Mit dem Hubschrauber wurde das Kind anschließend in die Klinik gebracht.

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Nach dem Unglücksfall war es zu heftigen Diskussionen darüber gekommen, ob drei Erzieher mit 40 Kindern einen Ausflug machen sollten. Auch der derzeit gültige Personalschlüssel für Kindereinrichtungen wurde als zu gering kritisiert. (szo)