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Garten

Stecklinge im Herbst schneiden

Ob Geranie oder Gummibaum: Wer statt einer Pflanze mehrere haben möchte, muss kein Geld dafür ausgeben. Wie die Vermehrung schnell und einfach gelingt:

Der richtige Schnitt ist das wichtigste - aber auch Erde, Feuchtigkeit und der Zeitplan entscheiden über das Gelingen einer Vermehrung mit Stecklingen.
Der richtige Schnitt ist das wichtigste - aber auch Erde, Feuchtigkeit und der Zeitplan entscheiden über das Gelingen einer Vermehrung mit Stecklingen. © dpa-tmn/Jens Schierenbeck

Neustadt/Weinstraße. Was bei Balkon-, Kübel- und Zimmerpflanzen funktioniert, klappt auch bei winterharten Gehölzen und Halbstauden, erklärt die Gartenakademie Rheinland-Pfalz. Krautige Pflanzen wie Fuchsie, Geranie, Fleißiges Lieschen, aber auch Gehölze wie Oleander, Gummi- oder Buchsbaum bieten sich für Kopfstecklinge an. Im Herbst werden diese am besten zwischen August und dem Abräumen der Sommerbepflanzung geschnitten.

Mit der Gartenschere oder einem scharfen Messer schneidet man gut ausgereifte, aber noch nicht verholzte Triebenden ab. Als Faustregel gelten drei Blattpaare je Steckling. Um die Verdunstung kleinzuhalten, werden Blüten, Knospen und ein Teil der Blätter entfernt. Sehr große Blätter kann man außerdem halbieren oder einrollen und mit einem Gummiband zusammenhalten.

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Dann kommen die Stecklinge in einen Topf oder Kasten mit nährstoffarmer, durchlässiger Erde unter die Sand oder Perlit gemischt wird. Die Triebenden werden in die Erde gesteckt, angegossen und hell und warm aufgestellt. Als Verdunstungsschutz eine Folie darüber spannen oder einfach einen Müllbeutel überstülpen. In solch einem Minitreibhaus sollte die Erde gleichmäßig feucht, aber nicht nass sein. Nach drei bis vier Wochen haben sich Wurzeln gebildet, die Pflanzen können umgetopft werden. (dpa/tmn)

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