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Pirna

Steigende Zahl an Einbürgerungen

Immer mehr Ausländer wollen Deutsche werden. Im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge ist die Zahl jedoch am geringsten.

© Symbolfoto: dpa

Im vergangenen Jahr wurden in Sachsen insgesamt 1.647 Personen eingebürgert, die schon seit Jahren in Deutschland leben. Das sind knapp 100 mehr als im vergangenen Jahr und rund 400 mehr als noch vor fünf Jahren, teilt das Sächsische Innenministerium mit. Allerdings liegt der Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge mit nur 34 Einbürgerungen an letzter Stelle der Statistik für alle kreisfreien Städte und Landkreise in Sachsen. Die meisten Eingebürgerten gibt es in Leipzig (631).

Bei den vorherigen Staatsbürgerschaften waren Vietnam (158), Polen (122) und die Ukraine (116) am häufigsten vertreten. Es bekamen aber auch 70 Briten die Deutsche Staatsbürgerschaft. Über einen Zusammenhang mit dem Brexit kann dabei nur spekuliert werden.

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„All die Menschen haben sich bei uns eingelebt, haben die deutsche Sprache gelernt, haben begonnen, hier zu arbeiten oder zu lernen, haben Beziehungen geknüpft. Kurz: Sie haben sich in unsere Gesellschaft integriert. Es ist ein Bekenntnis zu den Werten unseres Landes und genau diese Vielfalt, die unser Land bereichert“, sagte Innenminister Roland Wöller (CDU). Er hatte zusammen mit Sachsens Ausländerbeauftragten Geert Mackenroth und Landtagspräsidenten Matthias Rößler (beide CDU) 450 der eingewanderten Frauen und Männer zu einem Familienfest in den Landtag eingeladen. „Wir brauchen genau diese Bürger. Nicht nur in den Unternehmen, sondern auch in den Vereinen, den Verbänden, den ehrenamtlichen Organisationen und in der Politik. Einbürgerungen sind ein wichtiger Bestandteil, um die Herausforderungen des demografischen Wandels zu meistern“, so Wöller weiter.

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