merken

Deutschland & Welt

Steinmeiers Bodyguard verliert Dienstwaffe

Ein Personenschützer des BKA hat in einem Hotel in Berlin-Neukölln seine Dienstpistole verloren – angeblich durch eine Straftat. Jetzt wird ermittelt. 

Ein Dienstpistole des BKA vom Typ "Glock 17".
Ein Dienstpistole des BKA vom Typ "Glock 17". © dpa/Boris Rössler

Von Alexander Fröhlich

Ein Polizeibeamter einer Personenschutzeinheit für Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und für ehemalige Bundespräsidenten hat in der Nacht zu Mittwoch in einem Berliner Hotel seine Dienstpistole verloren. Entsprechende Informationen des Berliner "Tagesspiegel" bestätigte das Bundeskriminalamt (BKA) auf Anfrage.

Anzeige
Sparen wie die Schwaben in Sachsen 

Weil es zu Hause doch am gemütlichsten ist! Jetzt zu günstigem Gas und Strom mit Vertrauensgarantie der Stadtwerke Döbeln wechseln und Prämie sichern!

Am frühen Mittwochmorgen nach 4 Uhr meldete der Oberkommissar bei der Berliner Polizei, dass seine Dienstpistole abhandengekommen sei – angeblich durch eine Straftat. Tatort ist ein Drei-Sterne-Hotel in Neukölln nahe dem U-Bahnhof Grenzallee.

Es handelt sich um einen Beamten des Personenschutzes beim Landeskriminalamt Niedersachsen, der derzeit beim BKA und dort in der Sicherungsgruppe 1 tätig ist. Die Einheit ist zuständig für den Schutz amtierender und früherer Bundespräsidenten und hat ihren Sitz in Treptow, 15 Autominuten vom Hotel entfernt, in dem die Waffe verloren ging. Die Staatsanwaltschaft Berlin hat die Ermittlungen übernommen. 

Die Waffe wurde zur Fahndung ausgeschrieben. Es handelt sich um eine "Glock 17", des gleichnamigen österreichischen Herstellers Glock, mitsamt zwei Magazinen und 34 Patronen. Der Beamte ist laut BKA bis zur Klärung des Falls von seinen Personenschutzaufgaben entbunden.