Riesa
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Stele für Strehla

Zum 30. Jahrestag der Friedlichen Revolution von 1989 ist ein Gedenkstein entstanden. Er soll auch praktischen Nutzen haben.

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Steinmetz Heiko Rudolph von der gleichnamigen Riesaer Fachfirma hat die Stele für Strehlas Stadtkirche hergestellt. Dort soll sie nun bald stehen.
Steinmetz Heiko Rudolph von der gleichnamigen Riesaer Fachfirma hat die Stele für Strehlas Stadtkirche hergestellt. Dort soll sie nun bald stehen. © Sebastian Schultz

Strehla/Riesa. Eigentlich sollte es zum 30. Jahrestag des Mauerfalls am 9. November passieren. Aber alles hat ein paar Tage länger gedauert, deshalb wird sie nun zum Buß- und Bettag eingeweiht: die Friedensstele in der Strehlaer Kirche. Entstanden ist sie in der Steinmetzfirma Rudolph in Altriesa. 

Aus der dortigen Werkstatt zieht das anderthalb Meter hohe Sandsteinmonument dieser Tage in die Strehlaer Kirche um. Dort wird die mit mehreren Inschriften versehene Stele links vom Altarraum unter dem Friedensfenster stehen. Das Glasfenster mit Friedenstaube und der Jahreszahl 1989 erinnert in Strehlas Kirche bereits seit Jahren an die damaligen Ereignisse und das Ende des Ost-West-Konflikts. 

Auch die neue Stele soll an den Frieden erinnern, ebenso wie an die Rolle der Kirche bei der Friedlichen Revolution. Laut Strehlas Kirchvorstand soll der neue Gedenkstein aber auch praktischen Nutzen haben: Pilger und andere Kirchbesucher hätten sich gewünscht, Kerzen in der Kirche aufstellen zu können. Bisher ging das nicht, auf der Stele soll es nun möglich sein. 

Am Mittwoch, 20. November, wird der Gedenkstein in der Strehlaer Kirche 11 Uhr mit einer Andacht eingeweiht. (SZ)

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