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Weihnachten

Sterne für den Wohnzimmerhimmel

In der so genannten dunklen Jahreszeit ist die Sehnsucht nach Licht besonders groß. Das gibt es jetzt natürlich und elektrisch in allen möglichen Deko-Varianten.

Weihnachtssterne bringen warmes und festliches Licht ins Wohnzimmer.
Weihnachtssterne bringen warmes und festliches Licht ins Wohnzimmer. © Adobe Stock/dima (Symbolfoto)

Draußen wird es eher dunkler, drinnen schneller heller. Es ist die Jahreszeit der Kerzen und Schwibbögen, der Sterne und Lichter. Doch warum wird in der Adventszeit überhaupt geschmückt und geleuchtet? Diese Tradition hat einen ganz bestimmten Grund und diese wiederum hat viel mit der bereits erwähnten Dunkelheit zu tun: Es ist die Sehnsucht nach Licht. Gut nachvollziehbar ist dies am Schwibbogen. Er soll den Eingang ins Bergwerk, das so genannte Mundloch symbolisieren. Darauf brennen die Kerzen, jenes Licht, welches die Bergleute besonders im Winter so sehr vermissten. Wenn sie einfuhren, war es dunkel, wenn sie zurückkamen ebenso.

Natürliches Licht? Gemütlichkeit pur.

In der heutigen Zeit, in der man nur das elektrische Licht einschalten muss, braucht man Kerzen eigentlich nicht mehr. Sie eignen sich jedoch bestens, um das Zuhause zu dekorieren. Natürliches Licht? Gemütlichkeit pur. Ein wenig Wärme bringen sie übrigens auch. Der Adventsstern dagegen – dieser Schmuck erinnert ganz klar an den Kometen, dem die drei Weisen der Weihnachtsgeschichte die Ankunft des neuen Königs zugeschrieben haben – braucht elektrisches Licht, vor allem, damit er nicht in Brand gerät. Der bekannteste aller Sterne dürfte der aus Herrnhut sein. Die Tradition? Anfang des 19. Jahrhunderts leuchtete der erste Stern aus Papier und Pappe in den Internatsstuben der Herrnhuter Brüdergemeine. Von einem Erzieher im Mathematikunterricht erdacht, diente er zum Vermitteln eines besseren geometrischen Verständnisses. 

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