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Kamenz

Steuern bleiben 2020 stabil

Die Stadt Pulsnitz dreht nicht an den Stellschrauben. Bei den Gewerbesteuern rechnet sie mit einem heftigen Rückgang.

© dpa

Pulsnitz. Die Stadt Pulsnitz hält auch in diesem Jahr an den aktuellen Steuersätzen fest. Bei den Grundsteuern und der Gewerbesteuer sind keine Aufschläge zu erwarten. So sieh es der Entwurf für den Haushaltsplan für 2020 vor.

Bei den Grundsteuern rechnet die Stadt mit Einnahmen von 736.000 Euro. Das bewegt sich etwa auf dem Niveau des Vorjahres. Deutlich größer sind die Schwankungen bei der Gewerbesteuer. 2018 konnte die Stadt im Vergleich der letzten zehn Jahre eine Rekordsumme von 2.1 Millionen Euro erzielen. Im Vorjahr fällt der Betrag nach vorläufigen Rechnungen wieder deutlich geringer aus mit 1,2 Millionen Euro. Einer der niedrigsten Beträge im Vergleichszeitraum. Hintergrund für das Einnahmehoch waren wohl Nachzahlungen aufgrund der Steuerprüfung. Damit rechnet die Stadt in diesem Jahr nicht und geht entsprechend vorsichtig heran. „Mit 1,25 Millionen Euro sind wir auf der sicheren Seite und planen nach dem Vorsichtsprinzip“, so Kämmerin Karin Füssel. Wenn es mehr werde, umso besser.

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Dafür kann die Stadt in diesem Jahr mit höheren sogenannten Schlüsselzuweisungen vom Staat rechnen, die pro Einwohner gezahlt werden, um die Kommunen zu stützen. Es sind rund 900.000 Euro mehr. Hintergrund ist die deutlich gesunkene Steuerkraft nach dem Hoch 2018.

Bei der Vergnügungssteuer rechnet die Stadt unverändert mit 32 000 Euro an Einnahmen. Auch an der Hundesteuer ändert sich nichts. Der erste Hund kostet 40 Euro im Jahr, der zweite 50 und jeder weitere 60 Euro. (SZ/ha)

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