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Stollengeld für die Jugendfeuerwehr

Die Döbelner haben für 400 Euro Weihnachtsstollen gegessen. Das Geld dient diesmal der Ausbildung der Feuerwehrleute von morgen.

© Dietmar Thomas

Von Jens Hoyer

Döbeln. Jedes Jahr futtern die Döbelner auf dem Weihnachtsmarkt für einen guten Zweck. Diesmal kommen die Einnahmen aus dem Verkauf des Riesenstollens der Bäckerei Körner der Döbelner Jugendfeuerwehr zugute. Gemeindewehrleiter Thomas Harnisch nahm den symbolischen Scheck entgegen. Es sieht gut aus mit dem Feuerwehrnachwuchs, meint er. In den drei Jugendfeuerwehren werden fast 50 Kinder und Jugendliche auf ihren Dienst in der Feuerwehr vorbereitet. „In Döbeln haben wir jetzt drei in die aktive Einheit übernommen“, sagte Thomas Harnisch. Mit 16 Jahren kann die Ausbildung beginnen. „Nach zwei Jahren Ausbildung werden sie in der Regel Feuerwehrmann“; sagte Harnisch. „Mit 18 Jahren können sie – wenn die körperliche Eignung vorhanden ist – auch noch einen Pressluftatmer-Lehrgang absolvieren.“

Stars im Strampler aus Döbeln
Stars im Strampler aus Döbeln

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Die Döbelner Gemeindefeuerwehr hat genau genommen drei Jugendfeuerwehren. Etwa 20 Mädchen und Jungen gibt es in Döbeln, etwa zehn bei der Ortswehr Lüttewitz und etwas weniger im Bereich Mochau in Lüttewitz. „Die Kinder lernen da Knoten, sie haben auch ihre eigenen Schläuche und Strahlrohre. Sie unternehmen auch viele Ausflüge. Die Mochauer etwa fahren nach Leipzig zur Flughafenfeuerwehr“, sagte Harnisch.

Der Riesenstollen hat seit 1993 auf dem Weihnachtsmarkt Tradition. Dieses Mal war das Weihnachtsgebäck knapp 20 Meter lang, sagte Franziska Seyffarth, Chefin der Bäckerei Körner. Wegen des Schmuddelwetters waren diesmal leider weniger Besucher gekommen. Der Stollen war nicht ganz aufgegessen worden, sagte Franziska Seyffarth. Weihnachtsstollen ist eine Spezialität der Bäckerei – im vergangenen Jahr hatte sie eine Goldmedaille der Bäckerinnung dafür bekommen. Die Einnahmen aus dem Verkauf des Riesenstollens betragen 383 Euro. Die Stadt hat den Betrag auf 400 Euro aufgerundet.