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Sebnitz

Wo man nachts noch Bücher bekommt

Gelesen wird in der Burgstadt offenbar gern und viel. Jetzt gibt es noch ein weiteres Angebot, direkt am Marktplatz.

Lutz Lietze, Roman Lesch und Peter Ufer (v.l.n.r.) haben den Bücherschrank befüllt.
Lutz Lietze, Roman Lesch und Peter Ufer (v.l.n.r.) haben den Bücherschrank befüllt. © privat

Wer in Stolpen jetzt auch nachts Lust auf ein Buch hat, kann seinen Lesehunger rund um die Uhr stillen. Auch wenn alle Geschäfte und die Bibliothek schon geschlossen sind. Und es könnte durchaus sein, dass man hier in dem Bücherschrank auf ganz besondere Raritäten stößt. 

Der Bücherschrank, der neben dem Eingang zum Alten Amtsgericht auf dem Stolpener Obermarkt steht, hat bereits so einige neugierige Blicke auf sich gezogen. Das ist das neueste Projekt des Stolpener Männerclubs und des Gewerbevereins. Ziel ist nicht nur, die Stolpener weiter zum Lesen zu animieren, sondern auch um Leute auf den Marktplatz zu holen. In der Hauptsache aber will der Männerclub Stolpen auf die Lesenacht hinweisen. Die findet am 26. September statt. Der Männerclub erarbeitet derzeit ein Programm und auch ein Hygienekonzept.  Veranstaltungen dieser Art dürfen dann bekanntlich wieder stattfinden, aber mit Abstand.

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Der Schrank sollte eigentlich schon im März aufgestellt werden. Doch coronabedingt musste das Ganze verschoben werden. Aufgebaut und gespendet wurde der Schrank von Stephan Seifert, dem Inhaber der Dachdeckerei Barthel in Stolpen. Vor wenigen Tagen wurde der Schrank dann von Lutz Lietze vom Gewerbeverein Stolpen sowie  Roman Lesch und Peter Ufer vom Männerclub Stolpen mit bester Literatur gefüllt. Jeder kann sich zum Lesen ein Buch mitnehmen, am besten im Tausch gegen ein gelesenes Buch. So wird der Schrank nie leer und den Stolpenern bleibt ihr Leseglück erhalten.

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