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Wie ist die Stimmung im Stolpener Land?

Antworten auf diese Frage geben sich die Einwohner selbst. Sie stehen im Mittelpunkt des nächsten Programms des Lese-Theaters.

Von Anja Weber
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Das ist das Stolpener Lese-Theater: Kirsten Altstadt, Ines Wehner, Jens Opitz, Carsta Fanger, Torsten Friedrich, Juliane Pitzschel, Jörg Pitzschel, Matthias Stark, Inge Düring und Leoni Weser (v.l.n.r.).Nicht auf dem Bild: Annett Immel und Vera Tusch.
Das ist das Stolpener Lese-Theater: Kirsten Altstadt, Ines Wehner, Jens Opitz, Carsta Fanger, Torsten Friedrich, Juliane Pitzschel, Jörg Pitzschel, Matthias Stark, Inge Düring und Leoni Weser (v.l.n.r.).Nicht auf dem Bild: Annett Immel und Vera Tusch. © privat

Die Stolpener sind mit ihrem Jahresthema 2022 "Nach mir? Die Zukunft!" schon auf der Zielgeraden. Auftakt dafür war im Mai dieses Jahres. Die Idee, die dahinter steckt: dass die Menschen praktisch über das ganze Jahr mitgenommen werden. Sie konnten wieder selbst Texte schicken, Gespräche wurden geführt, eine Ausstellung aufgebaut. Eine erste große Runde gab es zum Stolpener Gespräch im Juni. Und jetzt folgt mit dem Auftritt des Lese-Theaters praktisch der krönende Abschluss. Ziel der diesjährigen Aktion war es, die Stimmungslage im Stolpener Land zu erkunden.

Jeder Mensch bestimmt auf seine Weise mit, wie die Welt morgen aussehen wird. Und genau das ist es, was die Stolpener mit ihrem Jahresthema 2022 ergründen wollten. Was tun, denken und fühlen die Menschen in der Umgebung, wenn sie an die Zukunft denken? Was sind ihre Hoffnungen und Wünsche? Vera Tuschling, ehemalige Basaltkönigin und aktuell Praktikantin in der Touristinformation, hat das Projekt maßgeblich begleitet und vor allem auch die vielen Interviews mit den Einwohnern geführt.

"Es sind viele heitere, besinnliche und lyrische Texte zusammengekommen. Sie beleuchten das Thema von ganz verschiedenen Seiten aus", sagt Vera Tuschling, die Kulturmanagement in Görlitz studiert. Die Texte bestehen aus Einsendungen der Stolpener, im Zuge des Jahresthemas durchgeführte Interviews und aus Texten, die auf anderen Wegen zu den Organisatoren gefunden haben.

Darunter sind echte Raritäten, wie zum Beispiel eine Einsendung mit einem Text wie sich Grundschüler der 80er-Jahre das Jahr 2000 vorgestellt haben. Aus den Texten entstand ein abwechslungsreiches Programm. Das wird das Stolpener Lese-Theater am 2. Oktober den Zuschauern zum Besten geben. Zur Aufführung erscheint auch wieder eine Broschüre mit den gesammelten Texten. Musikalisch begleitet wird der Abend von Juliane Pitzschel und Jens Opitz.

Bereits geöffnet hat die Ausstellung der Stolpener Malerin Gudrun Stark. Im Alten Amtsgericht am Markt sind an die 20 Motive zu sehen, die sich mit dem Thema Zukunft beschäftigen. Größtenteils sind es Acrylbilder, aber auch einige Pastelle. Die Motive sollen zum Nach-, Mit- und Weiterdenken anregen.

Auftritt des Lese-Theaters: Sonntag, 2. Oktober, 19.30 Uhr, Kornkammer Burg Stolpen. Der Eintritt ist frei.