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Sachsen

Kein Stellenabbau im öffentlichen Dienst

Sachsen hatte jahrelang Stellen im Staatsdienst abgebaut. Damit soll vorerst Schluss sein.

Blick auf das Gesundheitsministerium in Dresden. Der Freistaat will keine Stellen im öffentlichen Dienst abbauen.
Blick auf das Gesundheitsministerium in Dresden. Der Freistaat will keine Stellen im öffentlichen Dienst abbauen. © Ronald Bonß

Dresden. Sachsens Koalitionsregierung aus CDU, Grünen und SPD will die Zahl der Beschäftigten im Staatsdienst nicht abbauen. Das gab das Kabinett am Dienstag überraschend bekannt.

Anlass für den Verzicht auf Stellenreduzierungen im öffentlichen Dienst ist der Abschlussbericht einer Kommission, die sich mit dem Personalbedarf des Freistaates in den kommenden Jahren beschäftigt hatte. In dem Papier heißt es unter anderem, dass schon die 40.000 Altersabgänge bis zum Jahr 2030 eine große Herausforderung darstellen, weil es immer schwieriger würde, ausgeschiedene Mitarbeiter durch neues Fachpersonal zu ersetzen. Gleichzeitig spricht sich die Kommission aber auch gegen weniger Landespersonal aus, weil sonst die Behörden des Freistaats ihre Aufgaben nicht umfänglich erfüllen könnten.

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Nach jahrelangen Debatten über eine Personalreduzierung hatte Sachsen zuletzt wieder zusätzliche Stellen vor allem für Lehrer und Polizisten beschlossen. (SZ/gs)

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