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Stoppschild steht nur einen Tag

Erst am Dienstag wurde das Verkehrszeichen an der Marienbrücke nach einem Unfall ersetzt. Nun liegt es wieder am Boden.

© Twitter/A. Keuk

Dresden. Das Stoppschild an der Einmündung der Devrientstraße auf die Marienbrücke entwickelt sich allmählich zur Dauerbaustelle: Erst am Sonntag hatte ein illegal linkabbiegendes Auto das Verkehrszeichen umgefahren. Am Dienstagnachmittag wurde das Schild ersetzt, einen Tag später liegt es wieder am Boden.

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Wie die Polizei auf Anfrage mitteilt, wollte ein Kleintransporter kurz nach 16 Uhr wohl wieder links von der Marienbrücke in die Devrientstraße abbiegen. Dabei stand dem Fahrzeug aber offenbar das Schild im Weg. Die „Fällung“ eines Verkehrszeichens scheint aber für den Fahrer kein Anhaltegrund zu sein – er fuhr mit seinem Transporter davon. Allerdings gibt es einen Augenzeugen, welcher der Polizei entsprechende Hinweise liefern könnte.

Der neuerliche Unfall setzt eine ganze Reihe von Schild-Unfällen fort. Die Stadt hatte das Verkehrszeichen in der Mitte der Devrientstraße im Herbst 2015 errichtet. Bereits im Jahr des Aufstellens wurde das Schild drei Mal umgefahren. 2016 mähten es Autofahrer elf Mal um, 2017 wurde es acht Mal umgefahren. Dazu kommen noch etwa ein halbes Dutzend Unfälle, bei denen es gestreift wurde.

Abhilfe soll nun eine geplante weiß schraffierte Sperrfläche auf der Marienbrücke bringen, die auch das illegale Linksabbiegen in die Devrientstraße verhindern soll. (mja/csp)