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Straßburgs eigener Chor

Gemeinsames Singen fördert die kollegiale Geselligkeit, war die These des Firmenprinzipals.

Anfang November 1908 ging nicht nur die Straßburg-Passage an den Görlitzer Handelsstart, sondern es gab auch den ersten Auftritt eines bei Straßburg eigenen Chores. „Im Saal des Europäischen Hofes (heute Palast-Filmtheater) gab der rein aus Personalmitgliedern der Firma Otto Straßburg gebildete Chorgesang-Verein ein Konzert mit Ball“, schrieb der „Görlitzer Nachrichten und Anzeiger“. Der Verein stellte sich neben kollegialer Geselligkeit zum Ziel, den Chorgesang „zu pflegen durch ernstes Streben.“ Besagtes Konzert, unterbrochen durch Wortbeiträge zur Firmengeschichte und über die Gründung des Gesangsensembles, mündete damals in eine beschwingte Polonaise. Bis zum frühen Morgen dauerte der Ball, und auch damals hatte man schon etwas übrig für Effekte. Die Zeitungsleser erfuhren: „Ganz überrascht wurden die Gäste, als plötzlich ein Zeppelin-Luftschiff den geschmückten Saal in seinen höheren Regionen durchquerte und bald darauf majestätisch landete.“ Der Chor selbst indes blieb keine „Luftnummer“, sondern bestand noch viele Jahre. (hs)

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