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Bautzen

Straßen wegen Baumfällung gesperrt

Zwischen Halbendorf/Spree und einigen Nachbarorten werden Kiefern und Fichten beseitigt. Das hat einen triftigen Grund.

Schwere Technik ist jetzt an einigen Straßen im Umkreis von Halbendorf/Spree im Einsatz. Dort werden trockene Bäume gefällt.
Schwere Technik ist jetzt an einigen Straßen im Umkreis von Halbendorf/Spree im Einsatz. Dort werden trockene Bäume gefällt. © Symbolfoto: SZ/Uwe Soeder

Halbendorf/Spree. Trockene Kiefern und Fichten werden ab heute entlang der Kreisstraßen zwischen Halbendorf und Lömischau, Halbendorf und Spreewiese sowie Halbendorf und Neudorf gefällt. Darüber die Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU). Dazu sind große Holzerntemaschinen auf der DBU-Naturerbefläche Daubaner Wald im Einsatz.

Die Arbeiten erfolgen, um die Sicherheit von Auto- und Radfahrer zu gewährleisten. „Die Bäume genügen den Sicherheitsanforderungen entlang der Straße nicht mehr und stellen eine Gefahr auch für dort vorhandenen Radweg dar“, erläutert Susanne Belting. Sie ist Fachliche Leiterin im DBU Naturerbe, dem gemeinnützigen Tochterunternehmen der Stiftung, das die Arbeiten in Auftrag gegeben hat. Die betroffenen Straßenabschnitte werden nacheinander halbseitig gesperrt.

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Der zuständige Revierleiter Günther Körner vom Bundesforstbetrieb Lausitz hofft auf Verständnis für das veränderte Straßenbild nach Abschluss der Arbeiten: „An die fehlenden Bäume werden sich Vorbeifahrende erst gewöhnen müssen.“ Aber die Natur habe bereits für Nachwuchs gesorgt. Entlang der Strecken wachsen bereits junge Eichen, Birken, Kiefern und Fichten sowie Sträucher, berichtet er.

Unabhängig von der aktuellen Verkehrssicherung will die gemeinnützige Stiftungstochter auf der rund 3.300 Hektar großen ehemals militärisch genutzten Fläche den Naturschutz voran bringen: „Wir lichten die vom Menschen kultivierten Nadelholzbestände aus, damit die heimischen Laubbaumarten wie Eiche und Buche Licht bekommen und sich ihr Anteil erhöht“, erklärt Susanne Belting. So könne sich ein stabiler, naturnaher Laubmischwald mit einer größeren biologischen Vielfalt entwickeln. (SZ)

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