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Kamenz

Straßenbau dauert länger

Wegen Baumängeln soll die Ortsdurchfahrt Friedersdorf erst Mitte Juni freigegeben werden.

In Friedersdorf wird noch immer an der Königsbrücker Straße gebaut. © René Plaul

Pulsnitz. Eigentlich sollte die Baustelle an der Staatsstraße 104, Königsbrücker Straßein, in Pulsnitz-Friedersdorf schon Ende des Vorjahres fertig werden. Aber der Termin schiebt sich wiederholt hinaus. Gebaut wird derzeit immer noch an den letzten 400 Metern des zweiten Bauabschnittes der Ortsdurchfahrt in Friedersdorf. Die Ursache waren wohl bauliche Mängel, die inzwischen behoben sind. Anfang Mai sollte der Abschnitt fertig werden. Zuletzt hieß es auch einmal, dass sich der Bau und die damit verbundene Vollsperrung witterungsbedingt bis Ende Mai verlängert.

Nach SZ-Informationen werde aber voraussichtlich noch bis Mitte Juni gebaut. Das bestätigte jetzt die Sprecherin Isabel Siebert vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr (Lasuv). Diesmal geht es um Bordsteine, die nicht technisch einwandfrei eingebaut worden seien. Das erneut Stillstand verursacht. „Es gab Versäumnisse sowohl in der Vorbereitung und Ausführung der Arbeiten. Derzeit müssen Teile der Bordanlage auf Grund von Baumängeln zurückgebaut und wieder neu hergestellt werden“, erklärt die Sprecherin und versichert: „Diese Kosten gehen nicht zu Lasten des Lasuv.“

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Ende des Vorjahres/Anfang 2019 hatten ebenfalls bauliche Mängel die Bauarbeiten ausgebremst. Während der Asphaltarbeiten habe sich damals gezeigt, dass der Unterbau zwar ausreichend tragfähig gewesen sei, aber einen zu hohen Anteil an Feinbestandteilen enthalten habe. Das Mischungsverhältnis stimmte wohl nicht. Damit wäre der Unterbau nicht frostsicher gewesen. Zu einer Kostenerhöhung gegenüber den veranschlagten rund 450 000 Euro ist es bislang nicht gekommen, versichert das Lasuv. Das letzte Stück der Ortsdurchfahrt, das noch gebaut werden soll, ist derzeit in der Planung.