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Straßenbau in der Warteschleife

Um mit den Arbeiten in Johnsbach starten zu können, fehlt dem Landratsamt Pirna noch ein ganz wichtiges Schreiben.

© Symbolfoto: André Schulze

Von Maik Brückner

Johnsbach. Noch immer steht nicht fest, wann die Sanierung der Johnsbacher Ortsdurchfahrt beginnt. Wie die zuständige Amtsleiterin für Straßenbau und Verkehr im Landratsamt, Martina Aurisch, auf SZ-Nachfrage erklärt, warte der Landkreis immer noch auf die Zusage der beantragten Fördermittel.

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„Die angekündigte Übergabe des Zuwendungsbescheides steht noch aus“, sagt sie. Wenn dieser vorliegt, können die Arbeiten ausgeschrieben werden. Erst danach könne man sagen, wann die Sanierung des ersten Bauabschnitts beginnt. So viel ist schon klar: Das Landratsamt hat seinen Eigenanteil fest im Haushalt eingeplant, ebenso die Stadt, die entlang der Straße einen Fußweg bauen und die Straßenbeleuchtung erneuern wird. Auch der städtische Abwasserbetrieb hat sich auf das Vorhaben eingestellt. Er wird die notwendigen Kanäle bauen. Die Arbeiten am ersten Bauabschnitt werden zwölf Monate dauern.

Um den Ausbau der maroden Ortsdurchfahrt Johnsbach wird seit Jahren gerungen. Da die Straße eng ist und auch die Entwässerung der angrenzenden Flächen mitgeplant werden musste, war viel Vorarbeit notwendig. Im Herbst 2017 konnten sich die Stadt Glashütte und der Landkreis auf die Modalitäten der Sanierung verständigen. Beide Seiten stimmten einem entsprechenden Vertrag zu. Darin wurde unter anderem auch geregelt, wie die vorhandenen Zufahrten von Grundstücken auf die neue Straße gestaltet werden.