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Bautzen

Straßenbau in Jenkwitz kürzer als geplant

Eigentlich sollten drei Abschnitte in drei Jahren saniert werden. Nun wird der Bauablauf optimiert. Ab Mitte April rücken die Baufahrzeuge an.

Eng ist die Straße Am Monarchenhügel in Jenkwitz. Und sie hat viele Kurven. Ab 15. April werden in Jenkwitz in zwei Abschnitten Straßen gebaut. Ab der Pension „Raupennest“ ist die Ortsmitte erst im nächsten Jahr dran.
Eng ist die Straße Am Monarchenhügel in Jenkwitz. Und sie hat viele Kurven. Ab 15. April werden in Jenkwitz in zwei Abschnitten Straßen gebaut. Ab der Pension „Raupennest“ ist die Ortsmitte erst im nächsten Jahr dran. © Steffen Unger

Kubschütz. Eine gute Nachricht brachte René Dürlich vom Straßen- und Tiefbauamt des Landkreises mit in die Einwohnerversammlung zum Straßenbau in Jenkwitz. Die drei Straßenabschnitte Jenkwitzer Straße, Am Monarchenhügel und Rabitzer Straße werden nicht in drei, sondern in zwei Jahren fertig. Dies ergaben Gespräche mit der Baufirma SLB Litten, die das Vorhaben umsetzen wird.

Da es sich hier um Kreisstraßen handelt, ist der Landkreis federführend. Doch auch die Gemeinde beteiligt sich am Bau. Sie verlegt Regenwasserkanäle, kümmert sich um die Entwässerung. Auch an der Beleuchtung und dem Gehweg ist die Gemeinde beteiligt. Der Abwasserzweckverband Bautzen wird Schächte reparieren und austauschen, auch die Energieversorgung Sachsen Ost (Enso) ist mit im Boot. Die Telekom habe signalisiert, dass sie Leerrohre verlegen will. Hier ist allerdings noch keine weitere Aussage getroffen worden, sagt René Dürlich. Für den Kubschützer Bürgermeister Olaf Reichert (parteilos) ist es ein Glücksfall, dass nun nach so langer Zeit der Vorbereitung endlich gebaut wird. „Die Ortsdurchfahrt ist sehr eng, es gibt viele Kurven und somit gefährliche Stellen vor allem für Kinder“, sagt Reichert. Und er glaubt, dass am Ende der Baumaßnahme der Ortsteil kaum wiederzuerkennen sei. Reichert bedankte sich bei all denen, die Flächen für die Straße verkauft haben und bei denen, die erforderliche Flächen während des Baus zur Verfügung stellen. Die Straße kann so an den meisten Stellen sechs Meter breit werden. Dort, wo Eigentümer nicht bereit waren, zu verjkaufen, hat das landratsamt einer Ausnahme zugestimmt. Von Baschütz aus kommend wird es einen Gehweg geben.

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Ortskern zum Schluss

Damit die Arbeiten reibungslos verlaufen können, wird der komplizierte Ortskern zuletzt gebaut. Hier wird es einen Fußweg über den Kiefernweg geben, damit die Schulkinder ihren Bus an der B 6 erreichen. Den Einwurf eines Bürgers, dass der erste Teil nicht ausgeleuchtet ist, haben die Planer mitgenommen, um eine Lösung zu finden. Den Transport der Mülltonnen übernehmen die Bauarbeiter der Firma SLB. Dazu müssen die Tonnen einen Tag vorher rausgestellt werden. René Häßler, Polier der Firma SLB, der schon viele Straßenbaustellen betreut hat und dadurch von seinen Erfahrungen berichten kann, legt vor allem Wert auf Kommunikation. „Sagen Sie rechtzeitig Bescheid, wenn Sie einen Transport oder eine Lieferung haben, dann machen wir vieles möglich“, sagt er.

Bauanlaufberatung ist am Montag. Dort werden letzte Absprachen mit den Bauplanern getroffen. Richtig los gehen die Bauarbeiten am 15. April. Dann sind die Jenkwitzer Straße ab Reiterhof Müller und bis Gärtnerei Schellhase sowie Am Monarchenhügel ab der B 6 bis 100 Meter vor der Pension voll gesperrt. Die Anwohner kommen nur über Zieschütz nach Jenkwitz.

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