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Straßenbau mit Vollsperrung

An der Ortsdurchfahrt in Rachlau wird ein Hochwasserschaden beseitigt. Deshalb ist der Ort in diesem Jahr zeitweise dicht.

© dpa

Rachlau. Dieses Jahr ist es nun soweit: Im Kubschützer Ortsteil Rachlau soll ein Schaden, der beim Hochwasser 2013 entstanden ist, beseitigt werden. Das hat Bürgermeister Olaf Reichert (parteilos) jetzt angekündigt.

Von Ende Mai bis Mitte Juli müssen sich Autofahrer und Anlieger auf Einschränkungen einstellen. Laut Auskunft vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr (Lasuv) soll die Ortsdurchfahrt für die Bauarbeiten zunächst vier Wochen lang halbseitig gesperrt werden. Voraussichtlich vom 27. Juni bis 10. Juli erfolgt dann eine Vollsperrung der Kreuzung in der Ortsmitte, weil dort der Asphalt erneuert werden soll. Da es keine zumutbare Umleitung für den Schülerverkehr gebe, wurden die Arbeiten in die Sommerferien gelegt, so Lasuv-Sprecherin Isabel Siebert.

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Das heftige Unwetter im Juni 2013 hatte auch das Pielitzer Wasser in Rachlau über die Ufer treten lassen. Dabei wurden ein Regenwasserschacht zerstört, die Böschung ausgespült und eine Ufermauer so stark beschädigt, dass auch die angrenzende Straße zum Teil unterspült wurde. An der schadhaften Stelle wurden daraufhin Baken aufgestellt, doch seitdem passierte nichts. Eigentlich waren schon im Jahr 2014 Bauarbeiten angekündigt. Aber die Wasserbehörde habe ihre Genehmigung für die Arbeiten erst im September 2015 erteilt, so Isabel Siebert.

Nun sollen ein neuer Regenwasserschacht gebaut und die kaputte Ufermauer auf 70 Metern durch eine Böschung ersetzt werden. Auf etwa 30 Metern soll zudem das Gewässer verlegt werden, das heißt, es wird um 1,50 Meter von der Straße „weggerückt“. (szo/MSM)