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Straßenbau in Wilschdorf behindert Pendler

Der Abschnitt zwischen B 6 und dem Gewerbegebiet Wilschdorf ist voll gesperrt. Der Bau dauert noch bis Monatsende.

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© Dirk Zschiedrich

Stolpen. Autofahrer, die zwischen Dresden und Stolpen pendeln, mussten sich am Mittwoch auf längere Wartezeiten an der Bundesstraße B 6 einstellen. In Höhe des Abzweigs nach Wilschdorf wurde die Trasse auf etwa hundert Metern halbseitig gesperrt. Eine Ampel führt den Verkehr wechselseitig an der Stelle vorbei.

Der Grund für die Sperrung hängt mit Bauarbeiten an der Staatsstraße S 160 in Richtung Wilschdorf zusammen. Auf dem Abschnitt zwischen dem Gewerbegebiet Wilschdorf und der Einmündung auf die B 6 lässt das Landesamt für Straßenbau und Verkehr auf einer Länge von 1,6 Kilometern die Fahrbahn erneuern und Randabbrüche reparieren. Am Mittwoch startete das Vorhaben. Die Straße musste deshalb voll gesperrt werden. Damit die Baufahrzeuge ungehindert agieren konnten, musste der Kreuzungsbereich an der Bundesstraße dann zudem halbseitig gesperrt werden.

In den letzten zwei Tagen wurde bereits ein Großteil des alten Asphalts auf der Zufahrt nach Wilschdorf abgefräst. Die Bauleute haben weniger als zwei Wochen Zeit, um die Straße zu erneuern. Bis 29. Juli soll alles fertig sein. Ab 1. August soll der Verkehr rollen. Kraftfahrer werden über die B6 und den Fischbacher Kreisel nach Rennersdorf-Neudörfel umgeleitet. Auch der Busverkehr ist betroffen.

Die Linie 261 Sebnitz-Dresden fährt bis zur Haltestelle „Rossendorf FZR“, wendet dort und fährt eine Umleitung über Schänkhübel Rossendorf, Eschdorf und Dittersbach nach Wilschdorf. Von da aus geht es auf der regulären Strecke weiter. Die Zufahrt zum Gewerbegebiet aus Richtung Wilschdorf bleibt offen. (SZ/kat)