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Straßenbauer brauchen länger

Die Arbeiten an der Straße zwischen Hermsdorf und der Waldsiedlung verzögern sich. Sie bleibt daher länger gesperrt.

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© Archiv/SZ

Von Maik Brückner

Glashütte. Die Straße zwischen der Waldsiedlung und dem Glashütter Ortsteil Hermsdorf am Wilisch bleibt länger als geplant voll gesperrt. Darüber informiert Kreissprecherin Annette Hörichs. Ursprünglich sollten die Straßenarbeiten auf dem 1,4 Kilometer langen Straßenabschnitt am 3. November beendet werden. Wegen zusätzlicher Arbeiten müsse die beauftragt Baufirma, die Chemnitzer Verkehrsbau, noch einige Tage länger hier tätig sein. Die Bauzeit soll nun am 10. November enden. Im Auftrag des Landratsamtes profiliert die Firma die Randbereiche neu und bringt eine neue Asphaltdecke auf. An einigen Stellen werden eine Sickerleitung und neue Straßengräben angelegt. Zudem werden Straßendurchlässe erneuert beziehungsweise ertüchtigt. Laut Landratsamt werden hier 231 250 Euro investiert. Der Kreis muss davon 23 125 Euro und damit zehn Prozent der Kosten übernehmen. Der Rest wird gefördert.

Die kleine Straße verbindet das Stadtgebiet Glashütte mit Dresden und der Autobahnauffahrt Dresden-Südvorstadt/Bannewitz. Jahrelang befand sie sich in einem miserableren Zustand. 2016 begann der Kreis, das zu ändern. Zunächst wurde der Abschnitt zwischen der Waldsiedlung und der Einmündung B 170 in Ordnung gebracht.

Nach der Sanierung der Straße zwischen B 170 und dem Ortseingang Hermsdorf wäre die Ortsdorffahrt fällig, denn auch diese befindet sich in einem desolaten Zustand. Im Glashütter Rathaus ist noch nicht bekannt, wann der Kreis hier mit den Arbeiten beginnt.