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Straßeninstandsetzung wird eingedampft

Die Angebote der Firmen liegen deutlich höher als geplant. Deshalb werden nicht alle Vorhaben umgesetzt.

© dpa

Von Frank Korn

Waldheim. Die Stadt Waldheim hatte vier Bereiche festgelegt, wo demnächst Straßenbauarbeiten erfolgen sollten. Das betrifft die Instandsetzung der Straßen in Reinsdorf, im Bereich Anton-Günther-Straße/Am Breitenberghang, Massaneier Straße/Ortseingang Massanei sowie der Gehwege Vogtstraße, Am Zänker und Goethestraße.

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Sieben Firmen hatten die Unterlagen abgefordert, an der Submission beteiligten sich drei Betriebe. Zwei Firmen liegen mit ihren Angeboten nahe beieinander, das Angebot des dritten Unternehmens deutlich darüber. „Dennoch überschreiten alle Angebote deutlich die Kostenschätzung. Es ist davon auszugehen, dass alle infrage kommenden Firmen aufgrund starker Auslastung ihrer Unternehmen mit höheren Preisen kalkuliert beziehungsweise erst gar kein Angebot abgegeben haben“, heißt es in der Vorlage, die in der Sitzung des Technischen Ausschusses zur Debatte stand. „Zudem ist das Jahr schon etwas fortgeschritten, auch das dürfte dazu geführt haben, dass die Angebote nicht mehr so günstig sind“, erklärte Bauamtsleiter Michael Wittig.

Die Verwaltung schlug deshalb vor, die ausgeschriebenen Arbeiten in Lose zu teilen. „Nach Rücksprache mit dem Ingenieurbüro und dem Fachamt wurde festgestellt, dass die Instandsetzung der Anton-Günther-Straße/Am Breitenberghang sowie der Massaneier Straße höchste Priorität haben“, so Wittig. Die dafür zur Verfügung stehenden Mittel belaufen sich auf knapp 110 000 Euro. Das günstigste Angebot für diese beiden Abschnitte unterbreitete die Firma Hoff aus Ostrau. Sie erhielt den Auftrag für etwa 88 100 Euro. Knapp 79 400 Euro stehen als Fördergeld zur Verfügung.

Damit bleibe ein gewisser Spielraum. „Sollten wir den nicht ausschöpfen, werden wir eventuell noch Instandsetzungsmaßnahmen an den Gehwegen Vogtstraße, Am Zänker und Goethestraße durchführen“, sagte Wittig. Entweder die Maßnahmen werden neu ausgeschrieben oder sie können über die Erhaltungspauschale realisiert werden.

Bauamtsleiter Michael Wittig informierte zudem über weitere Baumaßnahmen. „In der Grundschule ist die zweite Etage komplett fertig, in der ersten Etage sowie im Erdgeschoss sind noch Malerarbeiten auszuführen sowie teilweise Bodenbelag zu verlegen“, so Wittig. In der kommenden Woche werden die ersten Möbel geliefert. Damit bleibt genügend Zeit, diese aufzubauen. „Mit Schulbeginn wird dann hoffentlich alles fertig sein“, sagte Wittig.

An der Oberschule soll in der nächsten Woche die Schwarzdecke aufgezogen werden. „Für die Beseitigung der giftigen Koniferen haben wir mehr Zeit genehmigt bekommen“, so Wittig. In den nächsten Wochen werde zudem der Pausenhof neu gestaltet.

Die Baumaßnahmen an der ehemaligen Spindelfabrik gehen dem Ende entgegen. „Zum Stadtfest wird die Straße An der Zschopau befahrbar sein und die Parkplätze zur Verfügung stehen. Eventuell sind danach noch Restarbeiten zu erledigen“, so Wittig. An die Ecke wird eine Roteiche gepflanzt und eine Bank aufgestellt. Gespendet werden diese vom Spindelfaschings-club (SFC). „Wir stellen damit die Beziehung her zur Spindelfabrik, denn dort hatten wir unser erstes Domizil, als es mit dem Spindelfasching losging“, sagte Wittig, der sich selbst ehrenamtlich im Spindelfaschingsclub engagiert. Die Pflege des Baumes übernimmt der Waldheimer Verschönerungsverein.