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Straßenmeisterei wird teurer

Der Kreistag hat weitere 1,25 Millionen Euro freigemacht. Sie resultieren vor allem aus der Nutzung eines älteren Standorts.

© dpa

Königsbrück. Der Kreistag hat eine überplanmäßige Ausgabe von 1,25 Millionen Euro locker gemacht. Das Geld fließt zusätzlich in den Bau der neuen Straßenmeisterei in Königsbrück, wofür gleichzeitig die Genehmigungsplanung auf den Weg gebracht worden ist. Der Neubau war im Technischen Ausschuss des Kreistages bereits vor fast vier Jahren beschlossen worden – entsprechend einer Konzeption zur Standortoptimierung der Straßenmeistereien. Danach sollten Kamenz und Wachau zusammengelegt und am neuen Standort in Königsbrück konzentriert werden.

Die damals angenommenen Baukosten waren mit 6,2 Millionen Euro veranschlagt gewesen. Eine neue Kostenberechnung im Januar hatte nun eine Investsumme für den Neubau von 7,45 Millionen Euro erbracht. Ein Großteil der Mehrkosten, resultieren aus den allgemein gestiegenen Baupreisen und einer neuen Standortentscheidung, die auf einen Kompaktbau auf einem Altmeistereistandort mit allen wesentlichen Funktionen hinausläuft. Dadurch entstehen Abriss- und Erschließungskosten.

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Durch die Neustrukturierung der Straßenmeistereien sollen im Gegenzug voraussichtlich ab 2025 Einsparungen von etwa 270 000 Euro pro Jahr möglich werden. Die Salzlagerstätten in Kamenz und an der jetzigen A-4-Anschlussstelle bei Leppersdorf bleiben wie geplant erhalten. Auf Nachfrage von Stadtrat Volker Schmidt (Freie Wähler Wir für Kamenz) bestätigte OB Roland Dantz, dass für die mit der Auflösung der Straßenmeisterei am Siedlungsweg freiwerdende Fläche neue „Nutzungsperspektiven“ erschlossen werden sollen. (SZ)